20.08.2025, 14.11 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Ev.-Cronenberg/Küllenhahn: Küsterin Haselmann verabschiedet

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Alexandra Haselmann (3. v. li.) bei ihrer Verabschiedung vor dem evangelischen Gemeindehaus in der Nesselbergstraße. | Foto: Meinhard Koke

Anfang 2024 fusionierte die Gemeinde mit Evangelisch-Cronenberg zur neuen Gemeinde Cronenberg-Küllenhahn, im Sommer 2024 dann ging mit Dr. Sylvia Hartmann die letzte Küllenhahner Pfarrerin in den Ruhestand. Am vergangenen Sonntag nun wurde Abschied von einer weiteren Institution an der Nesselbergstraße gefeiert: Nach 25 Jahren ging mit Alexandra Haselmann die Küsterin des Gemeindehauses in den Ruhestand.

Im Rahmen des Sommer-Gottesdienstes, den Gemeinde-Pädagogin Julia Sebig zum (Frauen-)Thema „Maria Magdalena“ hielt, würdigte auch Presbyterin Martina Mohr das Herzblut, mit dem Alexandra Haselmann ein Vierteljahrhundert die Geschicke an der Nesselbergstraße „gemanagt“ hatte – dass sie mit dieser Würdigung richtig lag, verdeutlichte auch das: Mit Horst Jedan und Sylvia Hartmann waren beide PfarrerInnen, mit denen Alexandra Haselmann zusammengearbeitet hatte, in das sehr gut gefüllte Gemeindehaus gekommen.

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Als Kantor Martin Stürtzer dann zum Ausklang gefühlvoll-gekonnt eine Variation des „Ave Maria“ von Bach auf dem Klavier intonierte, kam bei dem einen oder der anderen und auch bei Alexandra Haselmann etwas Wehmut auf. Zumal sie, anfangs nach eigenen Worten nur auf „ein paar Jahre“ eingestellt, blieb, „weil der Kontakt mit den Menschen so schön war…“ Schön sind indes auch die Aussichten für das Danach: Gemeinsam mit Ehemann Thomas soll’s nicht nur öfter zur Tochter nach Münster gehen, mit dem Wohnmobil sollen nun auch Freunde in Süddeutschland oder andere schöne Ziele angesteuert werden – für diese und andere Unternehmungen ist ja die Zeit nun da…!

Wenn’s zum Gottesdienst geht oder zu „Portrait“ und „Wissenwertes“ oder, oder,…, dann geht’s zwar nun nicht mehr an ihr vorbei… Weil Alexandra und Thomas Haselmann aber in ihren vier Wänden über dem Gemeindehaus wohnen bleiben, wird man sie weiterhin am Küllenhahn treffen… Insofern war es nur ein „Teil-Abschied“, der mit einem Empfang im Jugendheim ausklang…