15.09.2025, 15.56 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Bezirksliga: CSC geht leer aus – Germania mit Last-Minute-Punkt

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Der Kader des SSV Germania 1900 in der Bezirksliga-Saison 2025/26. | Foto: Odette Karbach

Nach dem ersten Saisondreier (die CW berichtete) am Spieltag zuvor ließ sich das Auswärtsspiel beim HSV Langenfeld zunächst positiv für den Cronenberger SC (CSC) an: Die erste Chance verbuchten zwar die Gastgeber, der Führungstreffer jedoch gelang den Cronenbergern: Eine scharfe Hereingabe von Aldin Hamidovic fälschte ein HSV-Spieler in die eigenen Maschen zum 0:1 für die Gäste ab (9.). Bradley Lofolomo besaß knapp zehn Minuten später erneut eine Gelegenheit für das Team von CSC-Trainer Samir El-Hajjaj. Doch das Tor machten die Langenfelder in der 24. Minute zum 1:1. In der Folge besaßen die Gastgeber zwei Chancen zur Führung (27./35.)). CSC-Keeper Yannik Radojewski war aber wieder eine Bank, als er das Leder mit einer Parade aus dem Winkel fischte. Nachdem Davide Leikauf einen Schuss nur an die HSV-Latte gesetzt hatte, musste Radojewski kurz vor dem Pausenpfiff doch hinter sich greifen: In der 44. Minute kamen die Rheinländer durch einem Konter zur 2:1-Führung.

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Am Sonntag: CSC-Heimspiel gegen Aufsteiger Rott

In Abschnitt zwei verpufften die Cronenberger Bemühungen zum Ausgleichstreffer, aber auch Langenfeld schaffte es nur einmal nennenswert vor das CSC-Gehäuse. Zum Ende der Partie bescherte der Unparteiische den Gästen einen Dämpfer: Unmittelbar vor dem Abpfiff wertete Serkan Pirick ein Einsteigen von Enrico Wagner als Notbremse – mit glatt Rot musste der 18-jährige Cronenberger vom Platz. Trotz der vierten Niederlage im fünften Saisonspiel rangiert der CSC weiter auf Platz 15 in der Tabelle der Bezirksliga-Gruppe 2. Am kommenden Sonntag steht für die Grün-Weißen ein Wuppertal-Derby auf dem Spielplan: Um 15 Uhr kommt Aufsteiger SC Viktoria Rott an die Hauptstraße, der bisher immerhin schon dreimal punkten konnte und auf Rang 10 liegt.

Germania: Last-Minute-Unentschieden nach „wilder“ Partie

Zwei Plätze vor den Rottern rangiert der SSV Germania 1900, der sich am letzten Spieltag in einer wilden Partie mit 4:4 vom SV Rot-Weiß Wülfrath trennte. Die Weiß-Blauen starteten auf dem heimischen Freudenberg nach Plan: Bereits in der 4. Minute brachte Danylo Plakhin die Mannen von SSV-Trainer Ünsal Bayzit in Führung, mit dem 2:0 durch Lukas Janz in der 27. Minute schien der Sonntag-Nachmittag einen Erfolg für die Südstädter zu bringen. Die Kalkstädter wussten den Spieß jedoch umzudrehen: Zunächst kamen sie in der Nachspielzeit des ersten Abschnittes zum Anschlusstreffer, unmittelbar nach Wiederanpfiff glichen sie zum 2:2 aus (46.).

Erneut Danylo Plakhin brachte Germania dann in der 57. Minute wieder in Führung, doch Wülfrath glückte postwendend der erneute Ausgleich (59.). Die folgende halbe Stunde verging ereignisarm, umso mehr hatten es die Schlussminuten in sich: Mit dem 3:4 von Wülfrath in der 90. Minute schien die Partie zugunsten der Gäste entschieden. Doch nach einer Ecke hämmerte Alkan Sahingöz das Leder in der Nachspielzeit noch zum Ausgleich in die Wülfrath-Maschen – mit dem 4:4 gingen beide Teams verdient unentschieden auseinander.

Am Sonntag: Germania läuft bei Tuspo Richrath auf

Die Germanen rutschten durch das Remis in der Bezirksliga-Tabelle auf Platz 8 ab. Ein Platz darunter rangiert Tuspo Richrath, bei dem das Bayzit-Team am nächsten Sonntag (15.30 Uhr) antreten muss.