29.09.2025, 09.32 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Geisterfahrer auf der L74: Ein Toter und drei Schwerstverletzte

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| Symbolfoto: Meinhard Koke

Update (13.56 Uhr):
Lesen Sie bitte hierzu auch unseren ergänzenden Bericht mit einem Zeugenaufruf der Polizei Wuppertal. Dieser ist hier abrufbar.

Erstnachricht:
Ein Unfall mit furchtbaren Folgen ereignete sich am gestrigen Sonntagabend, 28. September, auf der Landesstraße 74: Ein Geisterfahrer stieß gegen 21 Uhr im Abschnitt zwischen dem Sonnborner Kreuz und der Abfahrt Am Jacobsberg in der Kohlfurth frontal mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen – die traurige Bilanz: ein Toter und drei Schwerstverletzte.

Nach ersten Erkenntnissen war der 31-Jährige in seinem Hyundai Getz mit Bochumer Kennzeichen auf der L74-Fahrbahnseite nach Solingen in verkehrter in Richtung Sonnborn unterwegs. Hier kollidierte der Geisterfahrer frontal mit einem entgegenkommenden Skoda Kodiak mit drei Insassinnen. Alle Personen wurden in den beteiligten Fahrzeuge eingeklemmt, sodass sie von den Einsatzkräften der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden mussten.

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Während der 31-jährige Geisterfahrer nur noch tot geborgen werden konnte, wurden die 50-jährige Skoda-Fahrerin und ihre beiden 14 beziehungsweise 17 Jahre alten Beifahrerinnen schwerst verletzt. Nach der notärztlichen Versorgung vor Ort wurden die drei Verletzten in umliegende Krankenhäuser transportiert. Für die Skoda-Fahrerin bestand Lebensgefahr. Ein weiterer Pkw wurde von umherfliegenden Trümmerteilen getroffen. Von dessen Insassen wurde aber niemand verletzt.

Notfallseelsorger betreuten Augenzeugen sowie Ersthelfer zunächst vor Ort und anschließend in einem Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr. Die L74 blieb nach dem Unfall mehrere Stunden voll gesperrt. Die Feuerwehr leuchtete die Einsatzstelle aus und stellte den Brandschutz sicher. 

Anmerkung der Redaktion: Dieser Erstbericht wurde entsprechend der späteren Polizei-Mitteilung angepasst.