15.12.2025, 12.39 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

RSC: Cats überwintern im Eurocup – Löwen im DRIV-Halbfinale

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Auch Oberbürgermeisterin Miriam Scherff (hi. mi.) fieberte im Rückspiel im WSE-Cup gegen den RHC Vordemwald mit den Dörper Cats des RSC Cronenberg und reihte sich nach dem Erfolg als 13te Frau umso freudiger ein… | Foto: RSC Cronenberg

Vorzeitig „frohe Rollhockey-Weihnacht“ an der Ringstraße: Am Dreierpack-Pokal-Wochenende  konnten die Teams des RSC Cronenberg zwei Tickets für die nächsten Runden lösen: Während sich die zweite Mannschaft der RSC-Löwen bereits am Freitagabend erwartungsgemäß dem Bundesligisten TuS Düsseldorf Nord geschlagen geben musste, zog die erste RSC-Garnitur am Samstag durch einen 3:1-Sieg gegen die IGR Remscheid ins Halbfinale des DRIV-Pokals ein. Den „Sahne-Samstag“ machten im Anschluss die Dörper Cats perfekt: Durch ein 3:0 im Rückspiel warfen die Cronenbergerinnen den RHC Vordemwald aus dem des WSE-Cup und zogen ins Europacup-Viertelfinale ein.

Den Auftakt in das Pokal-Wochenende bestritt Regionalligist RSC Cronenberg II am Freitagabend, 12. Dezember: Nachdem das Team von Dominik Capozzoli zuvor den Zweitligisten SG Sächsische Löwen aus dem Rennen gekickt hatte, blieb diesmal eine Überraschung aus. Auch wenn der Dorper Underdog erneut eine starke Leistung zeigte und bis zum Seitenwechsel beim Stand von 1:3 auf Tuchfühlung bleiben konnte, ließ Bundesligist TuS Düsseldorf Nord nichts anbrennen: Mit 2:7 setzte sich der Favorit am Ende erwartungsgemäß durch.

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Am Samstag dann lief die erste Löwen-Garnitur zum Pokal-Viertelfinale auf: Mit einem 3:1 (1:0) im prestigeträchtigen Bergischen Derby gegen Remscheid löste das Team von RSC-Trainer Jordi Molet das Ticket fürs Halbfinale. In der umkämpften Partie ging der Cronenberger Titelverteidiger durch Thomas Köhler in Führung. Nachdem es mit dem knappen Vorsprung auch schon in die Kabinen gegangen war, kam Remscheid im zweiten Abschnitt zunächst zum Ausgleich (34.). Die Löwen ließen sich davon aber nicht sonderlich beeindrucken: Bereits fünf Minuten später sorgte ein abgefälschter Schuss von Aaron Börkei für die erneute Führung.

DRIV-Pokal: RSC-Löwen im Halbfinale gegen Düsseldorf

Das Derby blieb bis kurz vor Schluss spannend, erst in der 47. Minute machte Alex Ober mit dem 3:1 den Sack zu für die Cronenberger. Im Halbfinale bekommt es der Titelverteidiger nun mit dem TuS Düsseldorf Nord zu tun: Im Hinspiel hat das Molet-Team zunächst am 7. Februar Heimrecht, bevor die Entscheidung über den Finaleinzug bereits einen Tag später am 8. Februar im Rückspiel an der Eckenerstraße in Düsseldorf fallen wird. Im anderen Halbfinale stehen sich die RESG Walsum und der RHC Recklinghausen gegenüber.

WSE-Cup: Dörper Cats machen „Sahne-Samstag“ perfekt

Nach dem Löwen-Erfolg setzten die Rollhockey-Damen des RSC mit ihrem Europacup-Erfolg gegen den RHC Vordemwald „einen“ drauf: Die RSC-Cats machten das knappe 2:3-Niederlage im Hinspiel wett und warfen den Schweizer Meister mit einem 3:0 (2:0) aus dem Rennen im WSE-Cup. In der Alfred-Henckels-Halle brachte Cats-Kapitänin Leonie Lütters die Gastgeberinnen bereits in der dritten Minute in Führung.

Damit war der Rückstand aus dem Hinspiel egalisiert, sechs Minuten später dann legte Carlota Molet Sabater vor: Mit ihrem 2:0 stellte sie die Weichen in Richtung Viertelfinale. Im Anschluss hielt RSC-Keeperin Julia Pfaffendorf, welche erneut die verletzte Stammkeperin Lara Immer vertrat, die Null fest: Die Cats-Torfrau, obwohl inzwischen in Kiel berufstätig und daher seit rund anderthalb Jahren nicht mehr im Training, avancierte sie zu einer der Garantinnen für den Europacup-Erfolg.

Julia Pfaffendorf hält die Null fest

Ganz wichtig: In der 13. Minute konnte Pfaffendorf einen Penalty der Schweizerinnen entschärfen – so ging es mit dem 2:0 in die Pause. Im zweiten Abschnitt zeugten zwei Blaue Karten für Vordemwald davon, wie sehr sich die Eidgenössinnen gegen das Pokal-Aus stemmten. Das Team von RSC-Trainerin Maren Wichardt blieb indes „cool“ und zog dem RHC Mitte der Schlusshälfte den Zahn: Mit dem 3:0 durch Alida Grusenick in der 36. Minute war das Weiterkommen zwar noch nicht eingetütet.

Viertelfinale: Gegen den diesjährigen Cup-Finalisten

Zumal die SchweiterInnen sich vier Minuten vor Schluss erneut Blau einhandelten, schaukelten die Dörper Cats ihren Viertelfinal-Einzug diszipliniert über die Runden. Damit überwintert das Wichardt-Team im Europapokal, im Februar allerdiungfs kommt es knüppeldick: Im Viertelfinale bekommen es die Dörper Cats nämlich mit dem italienischen Vertreter HC Valdagno zu tun, der im März im Finale um den WSE-Cup stand.

Samstag: Letztes Pflichtspiel 2025 für die Dörper Cats

Zunächst am 14. Februar haben die Dörper Cats Heimrecht, bevor das entscheidende Rückspiel am 28. Februar im norditalienischen Valdagno steigt. Am morgigen Samstag ist indes zunächst wieder Liga-Alltag angesagt: Um 16 Uhr laufen die RSC-Cats zum letzten Pflichtspiel des Jahres beim noch punktlosen Bundesliga-Schlusslicht SG Hüls/Schwerte auf. Mehr zu dem Dorper Rollsport-Verein ist im Netz hier zu erfahren: www.rsc-cronenberg.de.