16.01.2026, 13.11 Uhr | Meinhard Koke | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
Tragfähigkeit zu gering: Einspurig über L418-Brücke Rutenbeck
| Symbolfoto: Meinhard Koke
Wie der Landesbetrieb Straßen.NRW mitteilt, muss die Verkehrsbelastung auf der L418-Brücke Rutenbeck reduziert werden. Mit dieser Maßnahme will der Landesbetrieb die Brücke langfristig für den Verkehr erhalten können.
Rutenbeck-Brücke mit schlechtestem Traglastindex
Daher wird voraussichtlich bereits ab dem heutigen Freitag, 16. Januar, der Verkehr von beziehungsweise zur A46-Anschlussstelle Cronenberg in beiden Richtungen auf jeweils einen Fahrstreifen verengt. Wie der Landesbetrieb mitteilt, hatte zuvor eine Nachrechnung ergeben, dass die Verkehrsbelastung auf der L418-Brücke verringert werden muss. Auf CW-Nachfrage teilte der Landesbetrieb zwischenzeitlich mit, dass für die Rutenbeck-Brücke der Traglastindex V ermittelt wurde – das ist die schlechteste Stufe.
Laut Bundesverkehrsministerium (BMV) sind in der Stufe V Bauwerke vertreten, die „den Zenit ihrer geplanten Nutzungszeit überschritten haben“. Dabei weist die Talbrücke nach Angaben von Laut Straßen.NRW allerdings auch die Zustandsnote 2,4 auf. Die Skala der Brücken-Zustandsnoten reicht von 1 (sehr guter Zustand) bis 4 (ungenügender Zustand).
Wie „ZDFheute“ berichtete, haben in Wuppertal knapp die Hälfte der Brücken auf Autobahnen und Bundesstraßen (44%) eine der beiden niedrigsten Traglastindex-Kategorien 4 oder 5. Dabei beruft sich das ZDF auf die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen.





