31.05.2026, 13.59 Uhr | Meinhard Koke | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
„Gut gemacht!“: SPD-Medaille für Cronenberger Bürgerbus-Verein
Oberbürgermeisterin Mirim Scherff (2.v.l.), Cronenbergs SPD-Vorsitzender Finn Glose (3.v.l.) sowie WSW-Nahverklehrsmanager Ralph Bikenstock (vor .re.) überreichten die Hermann-Herberts-Medaille an Bürgerbus-Vorsitzende Marita Dittmar (2.v.r.) und Stellvertreter Wolfgang Wallat (vo. mi.) sowie die Ehrenamtlichen des Vereins „Dörper Bus“. | Foto: Meinhard Koke
Sie halten Cronenberg ein Stück weit „am Laufen“: Die 26 Ehrenamtlichen des Vereins „Dörper Bus“ bringen BewohnerInnen aus Bereichen, die nicht direkt am Streckennetz der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) liegen, ins „Dorf“ und wieder zurück nach Hause. „Ehrenamt macht was mit den Menschen – es macht das Leben etwas besser“, würdigte Oberbürgermeisterin Miriam Scherff am heutigen Vormittag das Engagement des „Dörpi“-Vereins. Die erste Wuppertalerin zählte zu den Gästen, als die SPD Cronenberg den Dorper Bürgerbus-Verein mit der Hermann-Herberts-Medaille auszeichnete.
Mit der Medaille, die an den aus Cronenberg stammenden ehemaligen Oberbürgermeister und Bundestagsabgeordneten Hermann Herberts (1900–1995) erinnert, würdigt die Dorper SPD alljährlich Personen, Vereine, Organisationen oder Institutionen, die sich um das (Cronenberger) Gemeinwohl verdient gemacht haben. Für Oberbürgermeisterin Scherff unverändert ein „Heimspiel“: Ihr verstorbener Vater Dieter Scherff hatte die Ehrung im Jahr 2005 ins Leben gerufen. Als damalige Cronenberger SPD-Vorsitzende hatte Miriam Scherff die Medaille im vergangenen Jahr noch selbst überreicht.
„Ein nicht mehr wegzudenkendes Angebot…“
In ihrem Grußwort zum diesjährigen Preisträger gratulierte die Oberbürgermeisterin auch ihrem SPD-Ortsverein – und zwar zur Wahl des Bürgerbus-Vereins als Preisträger 2026: Die „Dörpi“-Ehrenamtlichen ermöglichten Teilhabe in Cronenberg, unterstrich Miriam Scherff. Für die Laudatio rief Cronenbergs SPD-Vorsitzender Finn Glose einen Mobilitätsexperten ans Mikrofon: Mit Ralph Birkenstock bestätigte der Leiter des Nahverkehrsmanagements der WSW mobil GmbH den Teilhabe-Gedanken der Oberbürgermeisterin. Die Bürgerbusler investierten Zeit und übernähmen Verantwortung, um mehr Lebensqualität zu ermöglichen – ein heute nicht mehr wegzudenkendes Angebot in Cronenberg.
Herberts-Würdigung KI-generiert
Birkenstock erinnerte in seiner Laudatio auch an den Namensgeber Hermann Herberts: Als Wuppertaler Oberbürgermeister habe er mitunter den Dienstwagen stehen gelassen und sei per Straßenbahn nach Hause ins heimische Cronenberg gefahren. Gemeinsinn und Bodenständigkeit hätten Herberts ausgezeichnet, er habe Brücken gebaut, sagte Birkenstock – ebenso wie die Bürgerbusler dies mit ihrem täglichen Engagement tun. Was würde Herberts zum Verein „Dörper Bus“ sagen, wenn er noch lebte? Birkenstock ließ die KI antworten: „Gut gemacht – weiter so!“.
Dem schloss sich der WSW-Vertreter an und versprach, dass die Stadtwerke auch weiterhin zur Seite stünden und für den richtigen Reifendruck garantieren würden. Nach der Überreichung der SPD-Medaille an die Bürgerbus-Vorsitzende Marita Dittmar, ihren Stellvertreter Wolfgang Wallat und die anwesenden Ehrenamtlichen des Vereins klang die Preisverleihung im „Cronenberger Festsaal“ bei munteren Gesprächen aus. Der Festakt war auch wieder einmal das: ein Treffpunkt vieler Vereine, Organisationen und Initiativen, die sich für Cronenberg engagieren. Im Sinne der KI lautete die Botschaft dieses Vormittags auch an ihre Adresse: „Weiter so…!“





