28.06.2026, 12.03 Uhr | Redaktion | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
Hitze-Samstag: Viel zu tun für Rettungsdienste und Feuerwehren
| Symbolfoto: Meinhard Koke
Die anhaltende Hitzewelle brachte die Feuerwehr Wuppertal am gestrigen Samstag kräftig ins Schwitzen: Zwischen 7.30 und 21.30 Uhr mussten mehr als 200 Rettungsdienst-Einsätze sowie weitere 35 Einsätze im Brandschutz bewältigt werden. Die Feuerwehr spricht von einem „dauerhaft ungewöhnlich hohen Einsatzaufkommen“.
Bereits im Vorfeld hatte sich die Feuerwehr auf die angekündigten Höchsttemperaturen vorbereitet und zusätzliche Rettungsmittel durch Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Hilfsorganisationen aktiviert. Als das Einsatzaufkommen in den Abendstunden weiter anstieg, wurden unter anderem auch freiwillige Feuerwehren in der Stadt hinzugezogen. So besetzte der Löschzug Hahnerberg zur Entlastung der Berufsfeuerwehr eine Drehleiter auf der Feuer- und Rettungswache. Darüber hinaus unterstützten die Einheiten aus Hahnerberg, Cronenberg, Ronsdorf und Langerfeld die Berufsfeuerwehr bei der Bewältigung der außergewöhnlich hohen Zahl an Einsätzen.
Einsatzkräfte bis zu acht Stunden im Dauereinsatz
Neben zahlreichen medizinischen Notfällen galt es unter anderem zu Bränden in Gebäuden, ausgelösten Brandmeldeanlagen sowie Hilfeleistungen für Menschen in Notlagen auszurücken. Zudem wurde auch die Feuerwehr Velbert bei einem überörtlichen Einsatz unterstützt. Die Feuerwehr dankt allen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften: Teilweise seien diese bis zu acht Stunden ohne Unterbrechung im Einsatz gewesen.
Auch für den heutigen Sonntag rechnet die Feuerwehr mit einem erhöhten Einsatzaufkommen. Um den Rettungsdienst zu entlasten, ruft die Feuerwehr die Bevölkerung auf, die Hinweise zum richtigen Verhalten bei Hitze zu beachten.





