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Schildertext ändern: Antrag zu Gedenkstätte für Burgholz-Massaker

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Die Gedenkstätte für die von den Nazis im Burgholz ermordeten Zwangsarbeiter aus der damaligen Sowjetunion auf dem Friedhof an der Solinger Straße. | Foto: Meinhard Koke

Russische Zwangsarbeiter“ steht auf den Hinweisschildern, die zu der Gedenkstätte führen, welche sich auf dem Friedhof an der Schorfer Straße für die in der Nazi-Zeit beim sogenannten „Burgholz-Massaker“ ermordeten Zwangsarbeiter befindet. Dieser Hinweis soll durch „Sowjetische Zwangsarbeiter“ oder „NS-Zwangsarbeiter“ ersetzt werden, wünscht sich ein Bürgerantrag, der am heutigen 9. September in der Bezirksvertretung (BV) Cronenberg Thema sein wird.

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Die Begründung: Die Ermordeten stammten nicht nur aus Russland, sondern auch aus der heutigen Ukraine und Belarus, die zur damaligen Sowjetunion zählten. So ist die einzige namentlich bekannte Ermordete, die an der Schorfer Straße beigesetzt ist, die ukrainische Lehrerin Helena Matrosowa. „Die pauschale Bezeichnung ‚russisch‘ verkürzt das historische Schicksal dieser Menschen in unzulässiger Weise“, heißt es in der Begründung zu dem Bürgerantrag.

Während die Gräberstätte bereits würdig saniert und historisch differenziert eingeordnet worden sei, „hinkt die Beschilderung im Straßenraum dieser Realität hinterher“. Die Sitzung der BV Cronenberg beginnt um 19 Uhr im städtischen Altenheim Cronenberg. Zuhörer sind an der Herichhauser Straße 21b zugelassen.