Hoffen nun darauf, dass die WÜRTH-Jury ebenfalls vom Sudberger Heimwerker-Projekt begeistert ist: SSV-Vorsitzender Nico Rood und Geschäftsführer Marc Brinker. | Foto: Meinhard Koke
Was als Renovierung der Sanitäranlagen begann, wurde zu einer umfangreichen Sanierung: Der SSV 07 Sudberg hat sein Projekt im Würth-Wettbewerb „Vereinsheimwerker“ (die CW berichtete mehrfach) nach 13 Wochen abgeschlossen. Mehr als 300 ehrenamtliche Arbeitsstunden stecken in den Arbeiten an der Riedelstraße.
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Die CW hatte die Sudberger bereits im Wettbewerb begleitet. Beim Community-Voting schaffte es der SSV unter 1.280 Vereinen in die Top 200 und sicherte sich damit 1.000 Euro Förderung sowie ein Würth-Starterpaket. Am 5. Juni begann der Umbau. Schon beim Rückbau zeigte sich, dass die Aufgabe größer war als gedacht: Im Damen-WC mussten Estrich entfernt und Feuchtigkeits- und Schimmelschäden beseitigt werden. Leitungen, Elektroinstallation und Beleuchtung wurden erneuert, Wände und Decken saniert sowie Toiletten, Waschbecken, Armaturen und Fliesen ausgetauscht. Auch die Umkleiden wurden aufgewertet.
Viele Helfende und viel Unterstützung
„Aus einem Bauprojekt ist irgendwann ein echtes Gemeinschaftsprojekt geworden“, sagt SSV-Vorsitzender Nico Rood. Mitglieder und Unterstützer halfen mit Arbeitskraft, Fachwissen, Material und Verpflegung. Rund 15.000 Euro kostete die Sanierung den Verein, zusätzlich gab es Materialspenden, Preisnachlässe und weitere Unterstützung von Firmen. Der Vereins- und Spielbetrieb lief während der Bauphase weitgehend weiter. Über soziale Medien dokumentierte der SSV die Arbeiten und gewann dadurch weitere Helfer. Persönliche Videogrüße gab es zudem vom früheren WSV-Stadionsprecher Carsten Kulawik und Wuppertals Oberbürgermeisterin Miriam Scherff
Dank an Unterstützer
Ob Anfang Oktober noch ein großer Preis des Würth-Wettbewerbs hinzukommt, entscheidet die WÜRTH-Jury. Für SSV-Chef Nico Rood ist das Projekt aber bereits jetzt ein Erfolg: „Wenn man heute in die Räume kommt und sich daran erinnert, wie sie vor 13 Wochen ausgesehen haben, dann haben wir gemeinsam schon etwas gewonnen.“ Unterstützt wurde das Projekt von Akbas Grundbesitz, Fliesen Sommer, Christian Matschullat, M. Paffrath, Malerbetrieb Thomas und ptk Planungsbüro Torsten Kornmann.