19.03.2011, 21.53 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Europacup: RSC-Cats ohne Chance

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Team von Michael Witt kassiert im Viertelfinale eine klare 0:5-Niederlage gegen Arenys de Munt.


Im Viertelfinal-Hinspiel des Rollhockey-Europacups hatten die Damen des RSC Cronenberg am Samstagabend den spanischen Vertreter Arenys de Munt zu Gast. Das Team von RSC-Trainer Michael Witt zeigte sich als guter Gastgeber: Die Dörper Cats unterlagen klar mit 0:5 (0:3).

Dass die Cats nach „Löwen-Manier“ in Kunstnebel und Scheinwerferkegel auf die Bahn gerollt waren, beeindruckte die Spanierinnen wenig. Im Gegenteil, die Gäste starteten mit einem Paukenschlag: Bereits nach 18 Sekunden kassierten die Cats das 0:1 und das taktische Konzept von Michael Witt war damit über den Haufen geworfen.

Nachdem der frühe Schock verdaut war, versuchten Kapitänin Beata Geismann & Co. den Gästen Paroli zu bieten. Die Spanierinnen präsentierten sich aber als überaus spielfreudig und auch konditionell stark. In der 7. Minute hatte das druckvolle Gäste-Spiel  erneut Erfolg und  Arenys erhöhte auf 2:0. Anschließend gestalteten die Cats die Partie ausgeglichener. Alle Chancen der Cronenbergerinnen machte jedoch die spanische Nationalkeeperin Virginia Rodriguez zunichte. Auf der anderen Seite zeigte auch Cats-Torfrau Caro Reinert eine Klasse-Partie – das 0:3 in der 15. Minute konnte sie jedoch nicht verhindern.

Im zweiten Abschnitt änderte sich wenig: Das Witt-Team mühte sich, zum Anschlusstreffer zu kommen. Arenys de Munt indes konnte sein Tempo der ersten Hälfte scheinbar locker auch die letzten 25 Minuten gehen. Mindestens einen Treffer hätten das Witt-Team und die sie anfeuernden RSC-Fans auf jeden Fall verdient gehabt. Auch bei ihren weiteren Chancen blieb den Cats an diesem Abend jedoch das Glück versagt, während die Spanierinnen aber noch zwei Treffer (39. und 43. Minute) zum 5:0-Endstand nachlegen konnten.

Mit Applaus verabschiedete die gut gefüllte Henckels-Halle die Cats trotz der deutlichen Niederlage von der Bahn, Michael Witt zeigte sich dennoch enttäuscht: Hätte sein Team nach „dem Tor aus dem Nichts“, gemeint war das 0:1, bei seinen Kontern etwas mehr Glück gehabt, wäre man dran gewesen und dann…Alles „Hätte, Wenn und Aber“ spielte jedoch an diesem Abend keine Rolle. Am 19. April müssen die Cats nun in Arenys de Munt antreten, „ich glaube daran, dass es immer eine Chance gibt“, so Michael Witt zu dem Rückspiel bei den Katalaninnen in Nord-Spanien.

Eine Foto-Galerie folgt am Sonntag.

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