31.03.2011, 17.06 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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April, April! „Dog-Packs“ zur Rettung der Bürgerbüros?

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Strahlend kamen die Vorsitzende der vier Cronenberger Bürgervereine am Montag aus dem Rathaus Barmen: In der Hand hielten Sabine Böttcher (Sudbürger), Rolf Tesche (CHBV), Peter Vorsteher (Bürgerverein Küllenhahn) und Michael-Georg von Wenczowsky (Hahnerberg-Cronenfeld) eine städtische Druckvorlage, die Oberbürgermeister Peter Jung ihnen bei einem Gespräch zum Thema „Bürgerbüros” überreicht hatte.

Quintessenz: Der Protest der Bürgervereine gegen die drastische Einschränkung der städtischen Verwaltungsstellen hat Erfolg, der städtische Kompromiss-Vorschlag sieht vor, dass die Bürgerbüros an drei vollen Tagen geöffnet bleiben sollen. Dafür will die Stadt die Hundebesitzer zur Kasse bitten: Mit der alljährlichen Entrichtung der Hundesteuer sollen alle Herrchen und Frauchen sogenannte „Dog-Packs” erwerben müssen.

Die Stadt glaubt damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können: Mit den Mehreinnahmen aus der für die „Dog Packs” auf 150 Euro pro Jahr erhöhten Hundesteuer will die Stadt das aufgebesserte Bürgerbüro-Angebot finanzieren. Gleichzeitig hofft man durch Einführung einer Tragepflicht von sogenannten „Kotbeuteln” für Hunde das Problem der vielen „Hundehaufen” im Stadtbild in den Griff zu bekommen.

Lesen Sie mehr zu dem Vorschlag zur (Teil-)Rettung der Bürgerbüros durch Einführung von „Dog-Packs” auf unserer Seite 12, die unter dem Menüpunkt „Aktuelle Ausgaben – KW 13“ als Pdf oder in der Gesamtausgabe zu finden ist.

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