03.06.2011, 08.44 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Umweltfest: „Alaska“ begeisterte Klein und Groß

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Das Umweltfest der Station Natur und Umwelt wurde am 28. Mai 2011 zum Großereignis: Tausende kamen bei schönem Frühlingswetter an die Jägerhofstraße. Schon kurz nach dem Start des Festes war in der gesamten Gegend kein Parkplatz mehr zu finden, und zwar nicht ohne Grund: Das Umweltfest bot so viele Attraktionen, dass man sie kaum alle aufzählen konnte.

Highlight war aber wohl die Greifvogelschau auf der Terrasse an der Station. Falkner Pierre Schmidt ließen Wüstenbussard „Blitz“, Mäusebussard „Marilyn“, Weißkopfseeadler-Dame „Alaska“ (Fotos: Ulrich Bertram/Matthias Müller) mit einer stolzen Flügelspannweite von 2,20 Metern sowie einen Gerfalken und einen Sakerfalken dicht über die Köpfe der Zuschauer fliegen. Uhu „Engelchen“ durfte sich hingegen schonen… Wer wollte, konnte anschließend sogar mal einen Greifvogel auf die Hand nehmen – da fühlte sich mancher wie ein Scheich, denn Falken gelten im Nahen Osten als Statussymbol.

Die Greifvogel-Schau war aber längst nicht alles beim Umweltfest: Auf der Wiese an der Jägerhofstraße konnten die kleinen Gäste Ponys reiten, Kinder durften ein Müllauto bedienen oder auch Teichtiere entdecken, um sie unter der Stereolupe zu betrachten. Blumen wurden auch diesmal von Floristin Gudrun Balewski nimmermüde zu zauberhaftem Kopfschmuck gebunden. Zudem zählten Edelsteinwaschen, Blasrohr- und Armbrustschießen, Basteln, Bauen, Klettern, Balancieren und Raten zum üppigen Programm. Auch eine Stempel-Rallye ließ keine Langeweile beim Anhang aufkommen.

Im Igelgarten wurden derweil Führungen veranstaltet; Geenpeace ließ Dosen mit Bällen umwerfen; das Waldpädagogische Zentrum (WPZ) informierte über Wald und Flur und die Zooschule ließ Vögel erraten. Der Bienenzuchtverein Cronenberg informierte und verkaufte leckeren Honig. Beim Naturwissenschaftlichen Verein Wuppertal e.V. hieß es: Beobachten, Erforschen, Wissen. Hier konnte man bunte Raupen betrachten, die irgendwann zum Schmetterling werden.

Auf der Bühne war ebenfalls den ganzen Nachmittag etwas los. Viele Schulgruppen erfreuten mit fröhlichen Liedern, dazu gab es „Rock und Pop“ der „Hedwigkids“, ein „Umwelt-Musical“ und das Gitarrenduo „bamm-boo“. Wem das alles noch nicht reichte, der hatte die Möglichkeit, sich mit dem Korb eines Kranwagens in die Höhe bringen zu lassen, um sich das Geschehen von oben anzusehen. Auch an Gaumenfreuden gab es für jeden Geschmack die passende Variante – Fazit: Ein buntes, gelungenes Fest, bei dem die Sensibilisierung für Umweltthemen auch nicht zu kurz kamen.

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