02.08.2011, 15.35 Uhr   |   Matthias Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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21. Uni-Rennen kämpfte mit Falschparkern

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Die Starter beim Uni-Radrennen lieferten sich wieder spannende Duelle

Beim 21. Uni-Radrennen drohte nicht nur Regen aus dem Wolken verhangenen Himmel, auch parkende Automobile behinderten, trotz Sperrung und lange vorheriger Ankündigung, den geplanten Ablauf an der 2,3 Kilometer langen Rund-Rennstrecke um die Uni. Obwohl sich bald 45 Minuten Zeitverzug angesammelt hatte, gab es doch vier Rennen, an denen fast 250 Radrennfahrer teilnahmen.

Unter ihnen auch einige namhafte Sportler aus vielen Städten Nordrhein-Westfalens, aus Hannover und sogar den Niederlanden. Von der Zeitverzögerung profitierten besonders die Senioren, hier wurden statt 18 nun 14 Runden gefahren. Hier siegte letztlich Mario Lisok (Aachen) vor Heinz Häusler (Mettmann) und Andreas Sundermann (Team Siebengebirge). Auch beim Rennen der U17-Jugend wurde nicht die volle Distanz gefahren, Sieger Jonas Bokeloh (Hannover) hatte weniger in die Pedalen getreten, als erwartet.

Die Rennleitung hoffte, beim dritten Rennen die Verzögerung wieder eingeholt zu haben: Es starteten die Amateure Masters C um den Preis von Radsport Stiefeling. Rund 150 Fahrer mussten jetzt 28 Runden oder 64,4 Kilometer durchstehen. Am Ende hatte Claudio Catania (Dortmund) vor Ralf Dick (Düren) und Benjamin Mein (Donsbrüggen) die Nase vorn. Im letzten Rennen gingen die Amateure KT/A/B an den Start: In 45 Runden mussten hier 103,5 Kilometer zurückgelegt werden. Manche Streckenabschnitte waren super schwer und dem Bergischen Land angemessen, dazu ziemlich einsam. Mancher Abschnitt wirkte wie an einem Sonntagmittag, denn hier waren keine jubelnden Menschenmassen an der Rennstrecke zu finden, wie man das von der Tour de France kennt. Trotzdem behielten die wenigen Zuschauer am Start- und Zielpunkt in der Max-Horkheimer Straße trotz Schwierigkeiten und Verzögerungen ihre gute Laune. Neben poppiger Musik wurden alle Zaungäste von Streckensprecher Henning Tonn gut unterhalten und über den Rennverlauf informiert.

Beim Hauptrennen siegte Björn Papstein (RSV Wiedenbrück) vor seinem Vereinskollegen Dennis Klemme und Lucas Liß (Unna).

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