31.10.2011, 09.20 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Rollhockey: Herren-Nationaltrainer Steup zurückgetreten

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Sven Steup (re.) bei der Rollhockey-EM 2010 in der Wuppertaler Uni-Halle in Aktion. Aufgrund der hohen Belastung erlitt der 36-Jährige zum Jahresende einen Hörsturz.

Sven Steup (re.) bei der Rollhockey-EM 2010 in der Wuppertaler Uni-Halle in Aktion. Aufgrund der hohen Belastung erlitt der 36-Jährige zum Jahresende einen Hörsturz.

Sven Steup (re.) bei der Rollhockey-EM 2010 in der Wuppertaler Uni-Halle in Aktion. Aufgrund der hohen Belastung erlitt der 36-Jährige zum Jahresende einen Hörsturz.

In einem persönlichen Gespräch mit dem Rollhockey-Vorstand des Deutschen Rollhockey- und Inline-Verbandes (DRIV) hat Sven Steup am vergangenen Samstag am Rande der Damen-EM in der Alfred-Henckels-Halle seinen Rücktritt vom Amt des Trainers der Rollhockey-Nationalmannschaft der Herren erklärt. In einer Pressemitteilung wird die nicht mehr tragbare zeitliche Belastung als Begründung für den Rückzug des 36-Jährigen benannt.

Sven Steup, der auch Trainer des Bundesligisten RSC Cronenberg ist, betreute die Nationalmannschaft seit 2009 und führte die Rollhockey-Adler bei den Weltmeisterschaften in Vigo (2009) und erst vor wenigen Wochen im argentinischen San Juan jeweils auf den 10. Platz. Noch bestens in Erinnerung ist auch die erfolgreiche Heim-EM 2010 in Wuppertal, bei der Sven Steup einen Großteil der Gesamtorganisation übernahm und mit seinen Rollhockey-Adlern mit Platz 4 nur knapp an den Medaillen-Rängen vorbeischrammte.

Der Vorstand der Sportkommission Rollhockey dankte Steup für sein großes Engagement. Steup führte in seiner Amtszeit professionellere Rahmenbedingungen in der Nationalmannschaft ein: So begründete er die Zusammenarbeit mit universitären Einrichtungen und intensivierte unter anderem die Leistungsdiagnostik im Herren-Rollhockey.

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