22.01.2012, 10.23 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Euro-Liga: Lob für RSC-Auftritt in Portugal

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Im Kampf um den 2. Platz in der Gruppe B der Europa-Liga lieferte der RSC Cronenberg dem portugiesischen Vizemeister UD Oliveirense am gestrigen Samstagabend, 21. Januar 2012, einen großen Kampf. Am Ende unterlagen die bisher zweitplatzierten RSC-Löwen jedoch mit 1:4 (1:0) und fielen in der Tabelle hinter die Portugiesen zurück.

Im ersten Abschnitt sorgten die Cronenberger in der Stadt südlich von Porto für einen Paukenschag: Ausgerechnet Luis Coelho, der Portugiese im Dress des RSC, brachte das Team von Sven Steup in der 19. Minute in Führung. Dass es mit dem knappen Vorsprung in die Kabinen ging, war nicht nur dem großen Widerstand der Löwen zu verdanken. Auch RSC-Keeper Basti Wilk rief eine großartige Leistung ab: Der Löwen-Keeper parierte im Spielverlauf drei Penalties und einen Direkten.

Nach Wiederanpfiff musste der RSC allerdings zu schnell einen Tiefschlag verkraften: Bereits eine Minute nach Wiederanpfiff kam UD Oliveirense vor rund 450 Zuschauern zum Ausgleich. Anschließend stemmte sich der RSC weiter dagegen und versuchte alles, um erneut in Führung zu gehen. Mehr als zwei Lattentreffer sprang dabei jedoch nicht heraus. Die Gastgeber hingegen konterten brandgefährlich und machten den Heimerfolg innerhalb von wenigen Minuten klar: Erneut Silva und zweimal Hugo machten zwischen der 36. und 42. Minute den am Ende doch noch deutlichen 4:1-Sieg für die Portugiesen klar.

Mit seinem engagierten Auftritt handelten sich Sven Steup und seine Löwen viel Anerkennung ein: Carlos Graca, der Präsident des europäischen Rollhockey-Union CERH, zollte der Leistung der Cronenberger jedenfalls viel Lob. Dass die Portugiesen nicht vom anderen Stern, sondern in Reichweite sind, macht bei den Grün-Weißen Hoffnung für das Rückspiel: Am 18. Februar 2012 empfängt der RSC im nächsten Spiel Oliveirense in der Löwen-Höhle. Nach der Vorstellung beim 1:4 steht fest: Ein Sieg ist nicht unmöglich und das Traumziel, das erstmalige Erreichen des „Final 8“ eines deutschen Klubs in der Königsklasse, keine Unmöglichkeit.

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