31.03.2012, 20.49 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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RSC-Löwen schaffen bei Germania Herringen nur ein 3:3

Sechs Tore gab es im Topspiel der Rollhockey-Bundesliga der Herren zu sehen, allerdings keinen Sieger. SK Germania Herringen und der RSC Cronenberg trennten sich am Samstagabend, 31. März 2012, in Hamm mit einem 3:3-Unentschieden. Die Löwen liefen dabei fast immer einen Rückstand hinterher und konnten sich mit dem Punktgewinn letztlich außerordentlich zufrieden zeigen.

Die Gastgeber erwischten nämlich einen besseren Start und trafen durch Lucas (4. Spielminute) und Kevin Karschau (7.) zweimal in das Tor von RSC-Keeper Basti Wilk. Anschließend besonnen sich die Cronenberger auf ihre Stärken und glichen durch Marco Bernadowitz (18.) und Luis Coelho (19.) bis zur Halbzeitpause aus. Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren dann wieder besser aus der Kabine: Die erneute Führung durch Liam Hages (27.) – der im Sommer 2011 kurzfristig nach Cronenberg gewechselt war, sich aber letztlich für Herringen entschied – konnte aber erneut der Portugiese in den Reihen des RSC, Luis Coelho, in der 35. Spielminute zum 3:3 egalisieren. Einem Treffer von Jens Behrendt wurde acht Minuten vor Schluss vom Schiedsrichtergespann die Anerkennung verweigert, die Cronenberger trafen über das gesamte Spiel gesehen viermal den Pfosten. Die Zuschauer bekamen ein tempo- und chancenreiches Spiel zu sehen, bei dem sich besonders die beiden Torhüter auszeichnen konnten.

„Mit etwas mehr Glück bei den vielen Gestängetreffern hätten wir hier noch gewinnen können, doch nach zweimaligen Rückstand können wir uns über einen Punkt sicher nicht beklagen“, resümierte RSC-Trainer Sven Steup nach dem Spiel in Hamm. „Wir wollten die Tabellenführung verteidigen, dass ist uns gelungen. Wir liegen also voll im Soll.“ Die ERG Iserlohn ist als Tabellenzweiter nun aber nach Punkten wieder gleichauf mit den RSC-Löwen. Die ERGI bezwang den RSC Darmstadt daheim mit 5:2 und kann ebenfalls 41 Punkte auf der Habenseite verbuchen. Die Cronenberger haben derweil allerdings noch eine um 20 Treffer bessere Tordifferenz und behaupten damit die Spitzenposition.

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