15.05.2012, 09.19 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Küllenhahn: Autofahrer-Streit lief handfest aus dem Ruder

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Zu einem Tumult kam es am ansonsten so friedlichen Muttertags-Wahlsonntag, 13. Mai 2012,  ausgerechnet im beschaulichen Küllenhahn. Hier stießen gegen 15 Uhr aber weder politische Rivalen, noch Kontrahenten des dortigen Spielplatzfest aufeinander, sondern vielmehr zwei Autofahrer. Beim Abbiegen von der Küllenhahner Straße in eine Stichstraße sah sich eine junge Fahrerin eines BMW-Mini durch einen Pkw-Fahrer (53) behindert, der in der Einmündung stand und sich mit einem Bekannten am Straßenrand unterhielt.

Es kam zu einem Wortwechsel, der sich aufschaukelte und schließlich handfest eskalierte: Entsprechend der widersprüchlichen Aussagen sollen sich der Beifahrer (28) und der Passant (41) zunächst gegenseitig beleidigt, später soll der Passant den 28-Jährigen sogar gewürgt haben. Laut Aussage habe dieser sich dagegen gewehrt, indem er seinem Kontrahenten unter anderem einen Stoß mit dem Ellenbogen versetzt und ihn in ein Gebüsch geschubst habe. Die beiden widerstreitenden Lager erhielten jeweils „Verstärkung“ aus der Nachbarschaft beziehungsweise Verwandtschaft, sodass sich ein Pulk von Personen gebildet hatte, als die Polizei am Einsatzort eintraf.

Beide Seiten erstatteten wechselseitig Anzeige wegen Beleidigung beziehungsweise Körperverletzung gegeneinander.

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