04.06.2012, 15.39 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

1 Kommentar

Sanierung der Müngstener Brücke beginnt im Juli 2012

Artikelfoto

Wir ab Juli 2012 saniert: der Welterbe-Kandidat Müngstener Brücke, die in bis zu 107 Meter Höhe über der Wupper verläuft.

Während die Entscheidung, ob die Müngstener Brücke NRW-Kandidat für den Weltkulturerbe-Titel wird, noch aussteht, ist eine andere gefallen: Mit Beginn der kommenden Sommerferien wird die Deutsche Bahn AG mit den Arbeiten zur Sanierung von Deutschlands höchster Eisenbahnbrücke beginnen.

Am 7. Juli 2012 sollen die Arbeiten am so genannten „Bergischen Eiffelturm“ beginnen, das gab die Bahn AG am heutigen 4. Juni 2012 bekannt. Was die Sanierung für Auswirkungen auf den Verkehr der Eisenbahnlinie „Der Müngstener“ haben wird, will die Bahn AG näher am 8. Juni 2012 in einer Pressekonferenz erläutern. Die 107 Meter hohe Brücke, die in diesem Jahr ihr 115-jähriges Bestehen feiert, war über Monate gesperrt und ist auch aktuell nur mit einer Gewichtsbeschränkung befahrbar.

Das stählerne Wunderwerk steht mit sieben weiteren Bewerbern im Rennen um die zwei Bewerberplätze aus NRW für die bundesdeutsche Welterbe-Vorschlagsliste. Welche zwei NRW-Vorschläge den Zuschlag erhalten, soll bis August 2012 eine Arbeitsgruppe entscheiden. Folgende Kandidaten bewerben sich neben der Müngstener Brücke darum, NRW-Vorschlag für die deutsche Welterbe-Nominierungsliste zu werden:

Astropeiler Stockert (Bad Münstereifel), Zollverein und Industrieelle Kulturlandschaft Ruhrgebiet (Dortmund), Schloss und Park Benrath (Düsseldorf), Krefelder Bauten Mies van der Rohe (Krefeld), Fundort Neanderthal (Mettmann), Prinzipalmarkt (Münster), Urbane Wasserlandschaft Paderborn (Paderborn).

Den Artikel teilen:

Lesermeinungen zu diesem Artikel

  1. K. Napp
    07.06.2012, 15:18 Uhr   |   Direktlink

    Die Müngstener Brücke ist in der Tat ein nationales Denkmal, das es mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu erhalten gilt. Dieses Wahrzeichen des Bergischen Landes verkommen zu lassen wäre eine Schande.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Veröffentlichte Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Bitte achten Sie bei Ihrer Meinungsäußerung unbedingt auf einen respektvollen Umgang anderen gegenüber. Beleidigungen, werbliche Einträge sowie Kommentare ohne Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse werden nicht veröffentlicht.