06.06.2012, 09.34 Uhr   |   Matthias Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Trotz Dauerregens: Posaunenchor bescherte „Sommer-Kontraste“

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Auch ein "Sommer-Kontrast": Zwar strahlte die Sonne nicht, aber sie lachten - Posaunenchor-Dirigent Holger Havemann, Vorsitzender Volker Korbeck, Pastor Thomas Hoppe und Konzert-Moderatorin Beate Kerksiek (v.l.).

„Draußen Regen, drinnen gemütlich“ – so könnte die Überschrift für das Posaunenchor Konzert am vergangenen Sonntag in der Reformierten Kirche gewesen sein. Aber das Motto des Sommerkonzertes lautete ganz einfach „Sommer Kontraste“, und auch diese Überschrift passte: Während vor der Tür der ehrwürdigen Cronenberger Kirche April-Tristesse herrschte, band der Posaunenchor im Inneren unter der bewährten Leitung von Holger Havemann einen musikalisch-bunten Frühlingsstrauß, der begeisterte.

Man begann mit „Ross Roy“ von Jacob de Haan, es folgte „The Cream of Clapton“ mit vielen bekannten Stücken des legendären amerikanischen Sängers, darunter natürlich auch die Ballade „Tears in Heaven“. Im Laufe des wieder von Beate Kerksiek moderierten Programms stellte sich dann erstmals der Solist vor: Martin Rümmler „erzählte“ auf der Klarinette „Viktor’s Tale“. Nicht die einzige Filmmusik: Ebenso waren der „Graf Zeppelin-Marsch“, der Hit „El Bimbo“ und „The Legend of Zorro“, in dem einst Antonio Banderas mitspielte, zu hören. Der „Deutschmeister-Regiments-Marsch“ war derweil zum kräftigen Mitklatschen, während das Medley „Duke Ellington in Concert“ viele bekannte Hits des amerikanischen Komponisten bot. Und auch das bot der sommerliche Posaunenchor-Strauß: Bei „Du meine Seele singe…“ hatten alle Besucher die Möglichkeit vom Posaunenchor begleitet mitzusingen.

In Anlehnung an den Juli-Hit beschäftigte sich Pastor Thomas Hoppe in seiner Andacht mit„Der perfekten Welle“. „Lebe jetzt, lebe den Augenblick“, rief der Pastor auf. Dazu brauche man zwar Mut und Risikobereitschaft, wenn die Stürme des Lebens kommen, die auch der Glaube nicht verhindern kann; Gott als Begleiter sei aber in der Nähe, versicherte Hoppe… Nach der „perfekten Welle“ war dann wieder der Posaunenchor an der Reihe:  Seine beiden letzten Medleys widmete das Orchester Stevie Wonder und dem Rockstar Bon Jovi – und nicht nur hier: Die Mischung des Posaunenchor Konzertes stimmte auch dieses Mal perfekt.

Wie hatte Posaunenchor-Vorsitzender Volker Korbeck am Beginn des Konzerts gesagt: „Kontrast hat noch niemandem geschadet!“ Das zeigte sich auch im Publikum: Die Besucher swingten und klatschten mit zur Musik, auch der Applaus am Ende zeigte: Der Posaunenchor hatte wieder die richtigen Töne getroffen!

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