16.07.2012, 14.56 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Sommer 2012: NRW ist Sonnen-Schlusslicht der Republik

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Dunkle Wolken, die Tische und Stühle im Eiscafé hochgestellt - Impression des tristen (Regen-)Sommers 2012 in der Cronenberger Ortsmitte.

Gefühlt wussten wir es ja, aber jetzt ist es amtlich: Der Sommer war bisher überdurchschnittlich nass! Diese wenig sensationelle Regen-Bilanz erbrachte eine Auswertung des Wupperverbandes. Und zwar bereits für den Monat Juni: Demnach brachte der Juni reichlich Regen, im Bereich der Messstelle am Klärwerk Buchenhofen gab es lediglich sieben Tage ohne Niederschlag. Überraschend dabei: Mit 114 Litern Regen pro Quadratmeter wurden hierzulande „nur“ rund 20 Prozent mehr Niederschlag gemessen – Glück gehabt im Vergleich zur Messstelle „Schmitzwipper/Lingese-Talsperre“ in Marienheide! Hier tropfte es fast satte 50 Prozent mehr Wasser als im Durchschnitt vom Himmel – ob das allerdings für uns tröstlich ist?

Bei allem Wetter-Frust: Laut Wupperverband ist die Jahres-Regenmenge bisher im Soll. Vom 1. November 2011 (dem Beginn des Wasserwirtschaftsjahres) bis zum 30. Juni 2012 regnete es zum Beispiel an der Bever-Talsperre insgesamt 894 Liter; Durchschnitt sind für diesen Zeitraum 890 Litern pro Quadratmeter. Hintergrund: Die Monate November 2011, Februar, März und Mai 2012 waren trockener als im Durchschnitt, dafür regnete es im Dezember 2011 sowie Januar, April und Juni 2012 mehr als üblich. Dennoch ist am aktuellen Sommer-Unmut auf jeden Fall etwas dran: Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) stellte Nordrhein-Westfalen im Juni mit etwa 130 Stunden (184 Stunden) das bundesweite Sonnen-Schlusslicht, berichtet der Wupperverband. Ein Trost: Dann kann’s ja eigentlich nur noch besser werden…

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