20.10.2012, 18.51 Uhr   |   Marcus Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

RSC-Löwen verlieren zwei Punkte gegen die ERG Iserlohn

Artikelfoto

Ein harter Kampf war die Partie zwischen dem amtierenden Meister RSC Cronenberg und dem Vizemeister aus Iserlohn am Samstagnachmittag in der Rollhockey-Bundesliga.

Nicht gerade auf Kuschelkurs gingen der RSC Cronenberg und die ERG Iserlohn am Samstagnachmittag, 20. Oktober 2012, im Topspiel des fünften Spieltags der Rollhockey-Bundesliga. Jede Menge rassiger Zweikämpfe bekamen die rund 400 Zuschauer in der Alfred-Henckels-Halle zu sehen, allerdings keinen Heimsieg. Zwar hatte es zwischenzeitlich so ausgesehen, durch strittige Schiedsrichter-Entscheidungen trennte man sich am Ende aber unentschieden mit 2:2.

Der Vizemeister war nach einer Viertelstunde allerdings in Führung gegangen: Sergio Pereira war zur Stelle und schob die Kugel an Sebastian Wilk im RSC-Tor vorbei. Rund fünf Minuten vor der Halbzeitpause konnten die Cronenberger, die immer und immer wieder in die eigene Hälfte gedrängt wurden, allerdings durch Mark Wochnik ausgleichen. Mit diesem Spielstand ging es schließlich auch in die zweiten 25 Minuten. Denn die Pfeife der Unparteiischen blieb stumm, als Benjamin Nusch eine Minute nach dem Führungstreffer im Iserlohner Strafraum von den Beinen geholt wurde.

Marco Bernadowitz sorgt für die 2:1-Führung

Nach dem Seitenwechsel erspielten sich die Cronenberger immer mehr Spielanteile. Folgerichtig ging der amtierende deutsche Meister auch mit 2:1 nach einem Konter von Marco Bernadowitz in Führung, der einfach mal abzog. Der Torschütze war es auch, der in den folgenden Minuten im Mittelpunkt stand: Gleich dreimal wurde gefoult, immer entschieden die Schiedsrichter auf Weiterspielen.

Auf der Gegenseite wehrte RSC-Keeper Wilk mehrere gute Chancen der Gäste ab, die meist nach Freistößen zustande kamen. Ebenso wie den Direkten Freistoß nach dem zehnten Teamfoul der Hausherren. Nicht einmal 15 Sekunden später gab es aber wieder Strafstoß für Iserlohn, weil Wilk einem Gegenspieler den Stock hingehalten und dieser leichtfertig über den Schläger zu fallen. Timon Henke nahm das Geschenk fünf Minuten vor Schluss dankend zum 2:2-Ausgleich an.

Einen Direkten Freistoß zum Sieg vergeben

Als ein Iserlohner Spieler Kay Hövelmann zuvor jedoch ein „Beinchen gestellt“ hatte, blieb der Pfiff aus. In der 48. Spielminute hatte Marco Bernadowitz zwar noch die Möglichkeit, drei Punkte für den RSC einzufahren. Er scheiterte jedoch beim Direkten Freistoß nach dem zehnten Teamfoul von Iserlohn an Ersatzkeeper Lukas Kost.

Die RSC-Löwen bleiben durch das 2:2-Unentschieden gegen die punktgleiche ERGI weiterhin auf Platz zwei der Bundesliga-Tabelle. Spitzenreiter SK Germania Herringen baute den Vorsprung allerdings durch einen klaren 7:2-Heimerfolg gegen die RESG Walsum auf nun zwei Punkte aus. Die kleine Serie der Spitzenspiele endet für die Cronenberger aber noch nicht: Am nächsten Spieltag, der allerdings erst am 17. November 2012, stattfindet, empfangen die Löwen an der Ringstraße den Spitzenreiter aus Hamm. Iserlohn trifft derweil auf den Tabellenvierten RSC Darmstadt.

rsc-h_iserlohn_01

Image 1 of 22