20.10.2012, 12.37 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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WSW warnen Stromkunden vor neuer Anbieterwechsel-Masche

Nicht nur bei Haustürgeschäften oder über das Telefon werden Stromkunden manchmal über den Tisch gezogen und neue Verträge geschlossen. Auch aus heiterem Himmel traf es einige Wuppertaler in den vergangenen Wochen: Sie bekamen von den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) ein Schreiben, dass ihrem Wechsel des Energieversorgers entsprochen werde. Das Komische daran: Die WSW-Kunden hatten sich nicht um einen neuen Anbieter gekümmert oder gar einen neuen Vertrag unterschrieben.

Wie die WSW mitteilen, sei es nach den gesetzlichen Vorschriften ausreichend, wenn Unternehmen zum Anbieterwechsel Namen, Adressen und Zählernummern mitteilen. So sei ein ein Missbrauch leicht möglich. Die Stadtwerke hatten nach Rücksprache mit den Kunden interveniert und den angeblich neuen Vertragspartner aufgefordert, entsprechende Kündigungsvollmachten darzulegen. Auch nach mehrmaliger Aufforderung war dieser nicht dieser Bitte nachgekommen.

In der Vergangenheit hatten sich die Wuppertaler Stadtwerke bereits mehrfach gegen andere Energieversorger wegen unlauteren Wettbewerbs vor Gericht durchgesetzt. Mal war es wegen unerlaubter Telefonakquise, mal um Vortäuschung einer Kooperation mit den WSW. Kunden, die von den Stadtwerken eine entsprechende Kündigungsbestätigung erhalten und keinen neuen Vertrag geschlossen haben, sollten sich umgehend mit den WSW in Verbindung setzen. Zudem werden Mitarbeiterbesuche zum Zählerablesen im Vorfeld angekündigt.

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