01.11.2012, 17.30 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Der Polizei stieß Halloween ziemlich „sauer auf“

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Viel „Saures“ bescherte die Halloween-Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November 2012 der Polizei im bergischen Städtedreieck: In der Zeit von 18 bis 5 Uhr mussten die Ordnungshüter zu insgesamt 297 Halloween-Einsätzen ausrücken.

Unter den insgesamt 191 Einsätzen in Wuppertal waren 26 Fälle, bei denen Minderjährige nach US-Vorbild Eier gegen Fahrzeuge, Hauswände und durch offene Fenster warfen, zudem ließen Jugendliche auch Silvester-Böller krachen. In Cronenberg wurde ein Busfahrer der Wuppertaler Stadtwerke während des Fahrerwechsels an einer Bushaltestelle von zwei Eiern getroffen. Dadurch wurde das Halloween-Opfer derart verletzt, dass er seine Fahrt nicht fortsetzen konnte. In einem weiteren Fall im Stadtteil Cronenberg wurde ein Pkw von einem Ei getroffen. Bevor es zu einem Unfall kam, konnte der Fahrer sein Fahrzeug gerade noch rechtzeitig anhalten – durch die beschmierte Scheibe hatte er keine Sicht mehr gehabt.

Insgesamt stellte die Polizei in den drei bergischen Städten mehrere Paletten Eier sicher, allein eine Gruppe von zwölf Jugendlichen in Remscheid hatte in ihren Rucksäcken insgesamt 200 Eier dabei. Der vermeintliche Halloweeen-Spaß kann die Eierwerfer nach Polizeiangaben übrigens teuer zu stehen kommen: An Hauswänden eingetrocknetes Ei könne vielfach nicht oder nur mit enormen Aufwand entfernt werden; werden Kraftfahrzeuge während der Fahrt durch Eier getroffen, drohen Anzeigen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

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Lesermeinungen zu diesem Artikel

  1. Mitbürger
    01.11.2012, 18:40 Uhr   |   Direktlink

    Ich hatte den Link an amerikanische Freunde gemailt und erhielt gerade folgende Antwort:

    Zitat:
    Scheint ein Deutsches symptom zu sein.
    Macht hier praktisch keiner.
    Bin 28 Jahre hier und noch nie drauf gestossen.

    >>Zitat Ende<<

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