20.11.2012, 10.23 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Lebenshilfe: „Jubiläumskiste“ für Schaeffler überreicht

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Stefan Pauls (li.) sowie Uwe Meyer (re.), Rainer Speker und Mitarbeiter Dieter van der Warth (mi.) überreichten die "Jubiläumskiste" an Thomas Berg (2.v.li.) und Stefan Wingender von Schaeffler. Im Hintergrund freuten sich die Schreinerei-Mitarbeiter der Lebenshilfe mit.

Nach dem erfolgreichen Basar am vergangenen Wochenende wurde am heutigen Dienstag, 20. November 2012, in der Lebenshilfe Wuppertal schon wieder angestoßen. Diesmal allerdings in der Schreinerei-Werkstatt an der Hauptstraße: Gemeinsam mit Lebenshilfe-Chef Stefan Pauls und Prokurist Uwe Meyer überreichten Werkstatt-Leiter Rainer Speker und die Betreuten sowie Mitarbeiter der Schreinerei eine bunt bemalte Kiste an Vertreter der Wuppertaler Firma Schaeffler.

Schaeffler-Werksleiter Thomas Berg und Einkaufsleiter Stefan Wingender beziehen sonst von der Lebenshilfe-Schreinerei an der Hauptstraße weniger liebevoll verzierte Kisten: Für seine Wälzlager in der Größe von 190 bis 430 Millimeter lässt Schaeffler Wuppertal die hölzernen Transportverpackungen in den Cronenberger Lebenshilfe Werkstätten fertigen: „Die Lebenshilfe ist uns bereits seit fünf Jahren ein verlässlicher Partner“, lobte Thomas Berg die Zusammenarbeit mit der Behinderten-Werkstatt: „Auch wenn die Kisten klein sind, steckt hinter der Fertigung viel Anspruch und Know-how.“

Gefeiert wurde indes nicht die fünfjährige Zusammenrbeit – vielmehr stellte die Lebenshilfe-Schreinerei nunmehr die 50.000 Holzkiste für Schaeffler her: „Sie haben gute Leistung“, dankte Lebenshilfe-Chef Stefan Pauls den Schaeffler-Vertretern selbstbewusst für die Zusammenarbeit: „Wir haben Arbeit und hoffen, dass das so bleibt.“ Für die Lebenshilfe-Schreinerei ist das in der Tat zu hoffen: Von den 19 Beschäftigten der Werkstatt, darunter zwei Schreinermeister und zwei pädagogische Fachkräfte, sind allein 14 Betreute mit dem Schaeffler-Auftrag beschäftigt. „Mir macht das Spaß“, bekannte der Betreute Dieter van der Warth, als er den Besuchern die Arbeitsbläufe bei der Produktion zeigte – und Freude bei der Arbeit hat van der Warth gewiss nicht nur, weil er in einem Jahr in Ruhestand gehen kann…

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