06.12.2012, 11.07 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Am morgigen Freitag heulen die Sirenen in Wuppertal zur Probe

Nicht erschrecken! Wenn am morgigen Freitag, 7. Dezember 2012, die Sirenen heulen, dann ist das nur ein Probealarm:  Die Feuerwehren in Wuppertal und Solingen testen dann zum zweiten Mal die Sirenen des neu aktivierten Bevölkerungswarnsystems. Dabei ertönen ab 10 Uhr nacheinander drei Signale, darunter auch an der Feuerwache Korzert an der Theishahner Straße sowie an der ehemaligen Hauptschule Cronenberg in der Berghauser Straße.

Zunächst ertönt ein einminütiger Dauerton: Dieses Signal hat die Bedeutung zur „Entwarnung“ – keine Gefahr. Im Anschluss erfolgt das Signal zur „Warnung der Bevölkerung“, ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton. Dieses Signal ruft im Ernstfall dazu auf, das Radio einzuschalten und auf weitere Informationen zu achten, Gebäude aufzusuchen, Türen und Fenster zu schließen und Nachbarn zu informieren. Um etwa 10.10 Uhr endet der Test wieder mit dem einminütigen Dauerton zur Entwarnung.

Seit Mitte 2011 wurden in Wuppertal zunächst zehn bestehende Sirenen überholt und wieder in Betrieb genommen. Diese wurden in den 1990er Jahren deaktiviert, weil sie mit Ende des „Kalten Krieges“ als „nicht mehr notwendig“ angesehen wurden. Nicht zuletzt durch Erfahrungen bei „Großschadenereignissen“ und „Naturkatastrophen“ hat sich zwischenzeitlich die Einsicht eingestellt, dass Sirenen nicht allein durch Lautsprecherfahrzeuge zur Bevölkerungswarnung zu ersetzen sind.

Mit ihrem durchdringenden Warnton werden sie besonders bei Nacht als bestens geeignet angesehen, um die Bevölkerung zu wecken und vor herannahenden Gefahren zu warnen. Daher wurden sogar fünf neue Standorte ausgebaut; weitere sollen 2013 folgen. Mindestens einmal im Jahr wird die Funktionsfähigkeit der Sirenen überprüft. Probealarm dienen auch dazu, die Bevölkerung an die Bedeutung der Sirenensignale zu erinnern.

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