19.12.2012, 12.57 Uhr   |   Marcus Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

St. Hedwig: Lions-Club sorgte für Umbau-Fieber im Kindergarten

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Stolz auf das in wochenlanger Arbeit gemeinsam Geschaffte: Die Kinder und Eltern des Kindergarten St. Hedwig sowie Vertreter des Lions-Club Wuppertal im neugestalteten Gruppenraum.

„Das ist wie ein Geschenk“, da war sich Kindergarten-Leiterin Eva Lohmann hinsichtlich des nahenden Weihnachtsfestes sicher. Am Dienstagabend, 18. Dezember 2012, war es endlich so weit: Gemeinsam mit den Eltern sowie Vertretern des Lions-Club Wuppertal feierten die Kinder der Katholischen Tageseinrichtung für Kinder in der Kirchengemeinde St. Hedwig mit der Vorführung eines Filmes von der „Bauzeit“ und dem ursprünglichen Zustand die Einweihung ihres neuen Gruppenraumes.

Die dringend benötigte Renovierung war zwar mit finanzieller Unterstützung des Lions-Clubs erst möglich geworden, Activity-Beauftragter Detlef Emmert gab das Lob für die Hilfe allerdings direkt weiter: „Das haben die Kinder mit den Eltern zusammen geschafft“, freute sich Emmert sichtlich über den Erfolg: „Es hat einfach Spaß gemacht, das Projekt zu begleiten, und es ist überwältigend, das Ergebnis zu sehen.“

Gemeinsam für den neuen Gruppenraum gearbeitet

Fünf Wochenenden lang hatten Kinder und Eltern gemeinsam angepackt und den in die Jahre gekommenen Gruppenraum komplett umgebaut: „Es hat einfach alles gepasst“, wusste Melanie Engemann vom Elternbeirat zu berichten. Mit vereinten Kräften wurden neue Gardinen genäht, Spielteppiche ausgesucht, es wurde gemeinsam tapeziert, dekoriert, gebaut und sogar ein gemütliches Baumhaus geschaffen. Letzteres kaufte man aber nicht einfach, sondern baute es anhand von Fotos aus Katalogen nach. „Das Grundgerüst war ja schon da“, erklärte Engemann.

Besonders Wert legt der Lions-Club Wuppertal übrigens auf die Nachhaltigkeit der unterstützen Projekte: „Es ist toll, wie hier die Eltern und Kinder Hand in Hand gearbeitet haben“, zeigt sich Activity-Beauftragter Detlef Emmert beeindruckt und hofft, damit den Startschuss zu mehr gegeben zu haben. Daher habe man auch gerne die ursprüngliche Hilfe verdoppelt, um auch die Elektronik zu erneuern und eine bessere Beleuchtung zu schaffen. Dass alle nun gefallen an der gemeinsamen Arbeit gefunden haben, davon ist auch Melanie Engemann überzeugt: „Ein bisschen von der Lions-Spende ist ja noch übrig, demnächst wird noch der Flur gestrichen.“