06.01.2013, 12.30 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Stadt lichtet rund um das Ehrenmal zumindest aus

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Das Cronenberger Ehrenmal, das im Juni 2012 Ziel von dreisten Metall-Dieben war. Neue Namenstafeln, so teilte die Stadt mit, sollen über Spenden finanziert werden.

Nachdem unbekannte Metalldiebe in der Nacht zum 5. Juni 2012 bis auf eine alle bronzenen Namens-Tafeln des Ehrenmals Cronenberg stahlen (die CW berichtete mehrfach), wurden nicht nur mehr Streifengänge von Polizei und Ordnungsamt rund um das Ehrenmal verlangt; eine weitere Forderung lautete auch, die Sträucher und Bäume rund um die Gedenkstätte auszulichten. Denn: Der dichte Bewuchs, so hieß es nach dem Metall-Diebstahl, habe die Schändung des Ehrenmals begünstigt.

Während noch immer offen ist, wie der von der Stadt auf etwa 65.000 Euro geschätzte Ersatz der Tafeln mit den 460 Namen der Cronenberger Gefallenen des 1. Weltkriegs finanziert werden kann, scheint sich nun zumindest eine Forderung infolge der Ehrenmal-Schändung zu erfüllen: Die Grünfläche rund um die Cronenberger Gedenkstätte wird ausgelichtet. Laut Mitteilung der Stadt wird das Ressort Grünflächen und Forsten in der kommenden Woche kranke, schlecht wachsende oder beschädigte Bäume entfernen. Hochgewachsene Sträucher und Gehölze werden zudem zurückgeschnitten.

Damit soll das Denkmal sichtbarer für seine Umgebung werden und auch besser einsehbar sein, um weitere Beschädigungen zu verhindern.

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Lesermeinungen zu diesem Artikel

  1. Robätt
    07.01.2013, 09:06 Uhr   |   Direktlink

    Damit tut das Ressort Grünflächen doch nur das, was zu seinen stinknormalen Obliegenheiten gehört. Das ist doch nichts besonderes. Recht speziell scheint es eher zu sein, daß man sich dem in der Vergangenheit offenbar entzogen hat. Viel wichtiger ist, daß die Restaurierung des Ehrenmales vorangebracht und endlich ausgeführt wird. Auch hier ist die Stadt in der Pflicht.

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