30.01.2013, 17.46 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Auch Dörper Fußballer liefen beim 1. Wuppercup auf

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Nachdem er am Samstag beim 5:0 des RSC Cronenberg gegen Calenberg an der Bande stand, lief Löwen-Trainer Sven Steup (hi. l.) am Sonntag beim Wuppercup in der Uni-Halle selbst auf. Unter anderem auch mit WSV-Altmeister Günter Pröpper (2.v.r. hi.).

Hallen-Fußball mit großem Unterhaltungswert boten die Veranstalter Jörg Wolff und Thomas Richter mit der Erstauflage ihres Turniers „Wuppercup“ für Traditionsmannschaften. In der Uni-Halle liefen dabei am vergangenen Sonntag, 27. Januar 2013, die Weisweiler-Elf aus Mönchengladbach, die Werkself aus Leverkusen, Global United FC, der VfL Bochum und der MSV Duisburg auf. Ihnen stellte sich vor den rund 1.500 Zuschauern mit den Wuppertaler Teams des ASV, der Handballer des BHC 06 sowie der Allstars eine bemerkenswerte Mischung von (Fußball-)Prominenz aus dem Tal.

Die Allstars, unter anderem mit WSV-Idol Günter Pröpper, Michael Dämgen, Jörg Jung, Sven Steup, Ralf Derkum und Christian Maly im Tor, kassierten in der ersten Partie des Tages eine 0:5-Klatsche gegen die starke Elf vom Niederrhein: „Für unser Team stand das Wiedersehen an erster Stelle. Es hat allen gefallen und Spaß gemacht“, kommentierte Sven Steup, Ex-WSV-Spieler und heute als Trainer der RSC-Löwen aktiv, dennoch den Aufgalopp der Allstars: „Sportlich konnte man sehen, dass alle Spieler schon sehr lange nicht mehr vor den Ball getreten haben. Es machte sich bemerkbar, dass alle anderen Mannschaften schon sehr viele Hallenturniere in diesem Winter gespielt haben.“

Erst im Spiel um Platz 3 wurde derweil der ASV im Neunmeterschießen „rausgekickt“. Hier stand mit Christian Hermes der Co-Trainer des Cronenberger SC im Tor. „Was das Torwartspiel angeht, war das eine ganz andere Hausnummer als das, was man von gewöhnlichen Altherrenspielen kennt“, kommentierte Christian Hermes gegenüber der CW: „Die Ruhe und Cleverness war beeindruckend, wenn ein Chiquino oder Wynhoff zum Torabschluss kommen.“ Beeindruckend fand Hermes aber auch die Schussgewalt von Jörg Albertz – kein Wunder, der Spitzname des Ex-Profis lautete ja auch „Hammer-Ali“. Dennoch: „Es hat riesig Spaß gemacht, und war auch schön zu sehen, dass man durchaus mithalten und gegen die auch gut aussehen kann“, lobte auch Christian Hermes die Erstauflage des Wuppercups.

Den Cup nahm übrigens der VfL mit nach Bochum, eine Überraschung gab es bei der Auszeichnung für das Tor des Tages: Dieses ging an Handballer Alex Oelze. Sven Steup lobte das Turnier: „Ich fand den Auftakt des Wuppercups sehr gelungen und hoffe, dass er im nächsten Jahr wieder stattfindet.“ Das hofft auch Christian Hermes: „Die Ex-Profis waren total zugänglich und alle Teilnehmer sorgten für eine nette und freundliche Atmosphäre.“

Odette Karbach

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