05.02.2013, 09.56 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Bundestagswahl 2013: SPD-Kandidat Sven Wiertz stellte sich vor

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Möchte gerne dem derzeitigen Wuppertaler SPD-Bundestagskandidaten Manfred Zöllmer (re.) im Berliner Reichstag Gesellschaft leisten: Sven Wiertz stellte sich beim Neujahrsempfang als SPD-Kandidat im Bundestagswahlkreis Remscheid-Solingen-Wuppertal II vor.

Auch unter bundespolitischen Vorzeichen stand der alljährliche Neujahrsempfang der SPD Cronenberg. Und zwar nicht nur, weil auch die Dörper Genossen in diesem Jahr das 150-jährige Bestehen ihrer Sozialdemokratische Partei Deutschlands (mit-)feiern können; mit Sven Wiertz stellte sich am vergangenen Sonntag, 3. Februar 2013, auch der Kandidat “em Dorpe” vor, der bei der kommenden Bundestagswahl 2013 im Wahlkreis 104 (Solingen-Remscheid-Wuppertal II), zu dem neben Ronsdorf auch Cronenberg zählt, für die SPD ins Rennen geht.

Der 38-jährige Remscheider konnte sich im Oktober 2012 überraschend bei der SPD-Nominierungsversammlung durchsetzen: Wiertz gewann damals mit 37:30-Stimmen gegen die Solingerin Ioanna Zacharaki, der im Vorfeld deutlich bessere Chancen eingeräumt worden waren. Wiertz gehört der SPD seit 1990 an und ist seit 2010 Chef des Unterbezirks Remscheid. Zwischenzeitlich war der Sozialdemokrat von 1993 bis 1997 Vize-Vorsitzender der Remscheider Jusos sowie von 1994 bis 2004 Stadtverordneter in der Nachbarstadt. Seit 2004 ist Sven Wiertz als Kommunalbeamter tätig; der 38-Jährige leitet als Referent das Büro von Remscheids Oberbürgermeisterin Beate Wilding.

Bei seinem ersten offiziellen Auftritt in Cronenberg im Rahmen des SPD-Neujahrsempfangs benannte Sven Wiertz die Situation der Kommunen als das Thema, dem er sich im Falle seiner Wahl in Berlin besonders annehmen wolle. Die Bundestagswahl findet voraussichtlich am 22. September 2013 statt. Falls er sich gegen seinen Hauptkonkurrenten, den derzeitigen CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt durchsetzt, wolle er sich mit seiner Arbeit im Reichstagsgebäude dafür einsetzen, dass Städte und Gemeinden wieder die Gestaltungshoheit über ihre Lebensverhältnisse zurückgewännen: “Der Bund muss nachgeben”, forderte Sven Wiertz am Sonntag und versprach: “Ich werde als kommunaler Praktiker die Stimme fürs Bergische erheben.”

Im Gespräch mit der CW zeigte sich der Hardt-Herausforderer von seinen Chancen auf den Einzug in den Bundestag überzeugt: “Ich gehe davon aus, dass die Wahl offen ist”, sagte Sven Wiertz: “Und ich will gewinnen!” Um die Wähler in dem Bergischen Wahlkreis zu überzeugen und die Fahrkarte nach Berlin zu lösen, kündigte der SPD-Kandidat an, in den kommenden Monaten mit möglichst vielen Bürgern ins Gespräch kommen zu wollen.

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