16.02.2013, 13.32 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Rollhockey-Schmakerl bei RSC-Löwen in der Fußball-Pause

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Will dabei helfen, dass seine RSC-Löwen im heutigen Europa League-Spiel gegen Viareggio die ersten Punkte einfahren: Jens Behrendt reist zu der Spitzenpartie extra aus Süddeutschland an.

Auch wenn das runde Leder infolge der Winterwitterung auch an diesem Wochenende im CW-Land ruht, rollt der Ball. In der Alfred-Henckels-Halle laufen die Löwen des RSC Cronenberg am heutigen Samstagabend, 16. Februar 2013, auf. Zur „Prime-Time“ ab 20 Uhr wird den Sport-Fans Rollhockey vom Feinsten geboten: In ihrem letzten Heimspiel in der europäischen Königsklasse empfangen die RSC-Löwen den italienischen Spitzenclub CGC Viareggio an der Ringstraße.

Die Italiener belegen derzeit den dritten Platz in der Vorrundengruppe. Nach dem 7:3-Sieg im Hinspiel braucht Viareggio auch im Rückspiel in Cronenberg einen Sieg, um am derzeitigen Zweiten Deportiu dran zu bleiben und sich die Chance auf das Europäische Final-Eight-Turnier zu erhalten. Viareggio-Trainer Massimo Mariotti hat daher klar die Marschrichtung ausgegeben, die Punkte aus Cronenberg zu entführen. Die international bekanntesten Spieler des Teams aus der Toskana sind die torhungrigen Brüder Mirko und Alessandro Bertolucci sowie die Routiniers Davide Motaran und Enrico Mariotti, die bereits 1997 mit Italien in der Uni-Halle Weltmeister wurden. Alles überragender Spieler ist aber der Argentinier Emanuel Gracia mit seinen 27 Toren, wobei ihm Alberto Orlandi (21 Tore) knapp auf den Fersen liegt.

Allerdings hat ein Großteil des Kaders der Azzurri bereits den Zenit seiner Leistungsfähigkeit überschritten, sodass den Italienern gegen Ende der Partie oftmals die Puste ausgeht. Für den deutschen Meister RSC Cronenberg bedeutet dies: Vor allem zu Beginn höchste Konzentration zeigen, um nicht – wie im Hinspiel – schon früh in Rückstand zu geraten und im zweiten Abschnitt noch einmal richtig Gas geben –unterstützt durch eine hoffentlich volle und lautstarke Löwen-Höhle. Hoffnung auf Löwen-Punkte macht, dass der RSC daheim immer eine Top-Leistung abrufen konnte, während Viareggio auf fremdem Terrain häufig nur halb so stark ist. In der italienischen Liga quälten sich CGC bei Schlusslicht Thiene und Kellerkind Trissino jedenfalls zuletzt nur zu zwei knappen 5:4-Erfolgen.

Zudem positiv für den RSC: Jens Behrendt ist wieder dabei, der sich nach seinem Umzug nach Süddeutschland in Basel fit gehalten hat und auf seinen Einsatz brennt. Geleitet wird das Europapokal-Spiel vom französischen Schiedsrichterpaar Julien Nicolle aus Lyon und Boris Tarassioux aus Paris.

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