27.03.2013, 16.25 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Hinweise gesucht: „Loch“ in einem Garten am Görresweg

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Ein etwa fünf Meter tiefes Loch klafft im Garten eines Hauses am Görresweg.

Nein, es ist kein überdimensionales Versteck für seine Eier, das der Osterhase da ausgegraben hat. Vielmehr tat sich am Freitagabend, 22. März 2013, aus „heiterem Himmel“ die Erde im Garten eines Hauses am Görresweg auf. Als die Hausbesitzer wieder nach Hause kamen, alarmierten sie Feuerwehr und Ordnungsamt – diese waren allerdings ratlos. Nachfragen beim Kataster- und Umweltamt waren ebenfalls nicht erfolgreich, keiner hatte eine Erklärung für das rund fünf Meter tiefe „Loch“ im Garten.

Erst ältere Nachbarn brachten die Hausbesitzer auf eine „heiße Spur“: Früher soll es in diesem Bereich am Rande des Gelpetales einen Fluchttunnel gegeben haben. Ein Mitarbeiter der Stadt hatte bei einem weiteren Vor-Ort-Termin jedoch eine andere Lösung parat: Der Görresweg beherbergte vor langer Zeit keinen Fluchttunnel, sondern einen Stollen. Bedauerlicherweise geht aus den Registern, die der Stadt vorliegen, aber nicht hervor, wo dieser anfängt und aufhört.

So ist also immer noch unklar, ob der Stollen wirklich unter dem betroffenen Grundstück liegt. Die Stadt bemüht sich aber weiterhin den Anwohnern zu helfen und gab ihnen die Adresse eines Amtes in Dortmund, welches noch entsprechende Pläne im Archiv haben könnte. Noch bleibt also unklar woher das „Loch“ am Görresweg stammt.

Vielleicht wissen „alte Cronenberger“ Genaueres? Die Hausbesitzer, die vorerst gerne anonym bleiben möchten, wären für Hinweise jedenfalls äußerst dankbar. Diese können per E-Mail an info @ cronenberger-woche.de, unter der Telefonnummer 02 02/478 11 00 oder natürlich auch per Post an die Redaktion (Adresse siehe oben) abgegeben werden. Nach einigen Untersuchungen des Erdreiches soll das „Loch“ nun übrigens zeitnah wieder verfüllt werden.

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