15.05.2013, 12.16 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Lebenshilfe: ver.di droht mit unbefristetem Streik

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Im Tarifkonflikt bei der Lebenshilfe Wuppertal haben sich die Streikenden, die am gestrigen Dienstag, 14. Mai 2013, einen neuen dreitägigen Ausstand begannen, am heutigen Vormittag nach Elberfeld aufgemacht. An seinem Dienstsitz im Verwaltungshaus Elberfeld wollten die Protestierer gegen 10 Uhr zu einem Gespräch mit Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn zusammen kommen.

„Der Sozialdezernent habe alle sozialen Belange und Einrichtungen dieser Stadt im Blick“, heißt es in einer Pressemitteilung von ver.di-Verhandlungsführer Wolfgang Cremer dazu: „Es kann ihm nicht egal sein, wenn in seinem Einflussbereich ein Arbeitskampf in der Behindertenhilfe wegen der sturen Haltung einer Geschäftsführung und eines Verwaltungsrats immer härter wird.“ Und das könnte sie werden: ver.di-Geschäftsführer Cremer kündigte an, dass die Dienstleistungsgewerkschaft den Streik auf einen unbefristeten Arbeitskampf ausdehnen werde, „wenn der Arbeitgeber weiterhin nach dem Motto ‚Augen-zu-und-durch!'“ handeln würde. Cremer weiter: „Bis zu 1.100 € unter Tarif sind nicht akzeptabel.“

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