06.06.2013, 09.40 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Dauerbaustellen: Bezirksbürgermeister verärgert

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Für etwa vier Wochen werde die Einfahrt in die Amboßstraße an der Kreuzung Ortsmitte gesperrt – so berichtete die CW Anfang April 2013. Nunmehr ist es bereits Anfang Juni und die Baustelle der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) und damit die Abbiegesperrung von der Hauptstraße in die Amboßstraße dauert noch immer an – Fahrzeugführer, die aus Richtung Hahnerberg in die Cronenberger Ortsmitte wollen und insbesondere im Berufsverkehr seit zwei Monaten an der dortigen Ampel im Stau stehen, können ein Lied davon singen…

Und das Lied kann weiter angestimmt werden, denn voraussichtlich noch bis Ende Juni werden die Bauarbeiten am „Tor“ zur Cronenberger Ortsmitte andauern. Die lange Bauzeit sei durch den langen Winter und Leitungsverlegemaßnahmen der WSW begründet, heißt es in einer Mitteilung der Stadt an Bezirksbürgermeister Michael-Georg von Wenczowsky. Ohnehin sei die Baustelle aber bis zum 28. Juni 2013 genehmigt: „Demnach wird die Abwicklung noch innerhalb des angekündigten Zeitraumes erfolgen“, so die Stadt weiter.

Kein Verständnis zeigt indes Bezirksbürgermeister von Wenczowsky für die lange Bauzeit: „Es kann doch nicht sein, dass es an einer der wichtigsten Kreuzungen Cronenbergs zu Bauverzögerungen von sechs Wochen kommt“, kritisiert der Dörper Bürgermeister. Zig Anrufe verärgerter Cronenberger hätten ihn bereits zu der Dauerbaustelle erreicht, berichtet Michael-Georg von Wenczowsky – mehr als bei Stadt und Stadtwerken nachzuhaken und auf Abhilfe zu drängen, könne er jedoch nicht machen: „Mir tut die derzeitige Situation auch sehr leid.“

Kopfschütteln löst bei Michael-Georg von Wenczowsky auch eine andere Baustelle in der Ortsmitte aus: Dass nun auch noch in der Lindenallee die Straße aufgerissen wurde, also ausgerechnet auf der Ausweichroute für die Einfahrt-Sperrung in die Amboßstraße, kann der Cronenberger Bezirksbürgermeister nicht nachvollziehen – für Sattelschlepper werde die Umleitung dadurch zum „Spießrutenlauf“: „Das kann doch alles nicht sein!“

Übrigens: Mit einer „Dauerbaustelle“ leben seit Monaten auch die Anwohner an der Kreuzung Hahnerberg. Hier habe sich der Umfang einer Gasstörung als größer als zunächst angenommen herausgestellt, hieß es auf CW-Nachfrage seitens der Stadtwerke. Daher habe man nun „zum großen Wurf“ ausgeholt

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