13.06.2013, 12.41 Uhr   |   Matthias Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Posaunenchor: „Best of“-Titel war Programm!

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Als Solist reihte sich Fagottist Christoph Baumgartner nahtlos in das "Best of" des Sommerkonzertes 2013 des Posaunenchores Cronenberg ein.

Zum Sommerkonzert 2013 lud der Posaunenchor Cronenberg unter der bewährten Leitung von Hoger Havemann am vergangenen Sonntag, 9. Juni 2013, in die Reformierte Kirche ein. Orchester-Vorsitzender Volker Korbeck versprach am Anfang des gut besuchten Konzertes: „Auch wenn das Wetter heute nicht ganz so schön ist, so haben wir doch schöne Musik!“

Korbeck hielt, was er versprach: Es folgte ein „Best of!“ des Posaunenchores, das mit „Brillant Beatles“ sowie Songs von John Lennon und Paul McCartney direkt den passenden „Einstieg“ fand. Im Anschluss der nächste „Bestseller“: Auschnitte aus dem legendären Musical „West Side Story“ von Leonard Bernstein, ergänzt um den Hit „September“ aus dem Kino-Renner „Ziemlich beste Freunde“ sowie ein „Best of“ aus dem Fundus von Genesis-Star Phil Collins – bei dem Sommerkonzert des Posaunenchores reihte sich eine musikalische Perle an die nächste.

Als Solisten hatten sich die Cronenberger diesmal Christoph Baumgartner mit seinem Fagott eingeladen. Der Lehrer der städtischen Musikschule Hilden war vor zwei Jahren bereits schon einmal mit dem Posaunenchor aufgetreten und brachte nun ein Stück, das Nicolai Rimsky-Korsakov eigentlich für Posaune komponiert hatte – virtuos! Dann brillierte wieder das Dörper Orchester mit einem Medley der Pop-Legenden „Supertramp“, gefolgt von Melodien aus „Porgy and Bess“ von George Gershwin – die Zuhörer wurden musikalisch von einem Höhepunkt zum nächsten geführt.

In seiner Ansprache, ein obligatorisches Intermezzo bei den Konzerten des Posaunenchores, meinte Pastor Thomas Hoppe: „Jeder könnte wohl eine eigene Autobiographie in Musiktiteln schreiben“ – für jede Lebens- und Gefühlslage finde sich eben die richtige Musik und die verstand der Cronenberger Pastor als Kunstgriff Gottes und sinnierte darüber, was Musik aus- und mit uns macht.

Im Anschluss hatte der Posaunenchor noch einiges auf dem Programm, um „etwas aus und mit“ seinen Zuhörern „zu machen“: Melodien aus dem „Da Vinci Code“ von Hans Zimmer, der „Florentiner Marsch“ sowie eine Hommage an Whitney Houston und schließlich auch noch eine Erinnerung an die großen Hits von Michael Jackson – das Posaunenchor-Sommerkonzert bot ein musikalisches Programm der Superlativen, der Titel „Best of“ war Programm! Am Ende stand wohl für jeden Besucher fest: So poppig und zeitgemäß hatte man Holger Havemann und sein Orchester selten erlebt, aber genau das war das Reizvolle, genau das riss das Publikum zu Begeisterung hin.

Im Rahmen der Kollekte am Ausgang sammelte der Posaunenchor einmal mehr für Bedürftige: 700 Euro kamen für die Flutopfer in Deutschland zusammen. Den gleichen Betrag erhält die Lehrer-Familie Bigalke, die ab September für fünf Jahre nach Peru geht, um dort zu arbeiten.

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