01.08.2013, 10.19 Uhr   |   Odette Karbach   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Im Oberliga-Kader? Ein Dörper auf dem WSV-Teamfoto

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"WSV-Retter" Hartmut Kissing mit Cheftrainer Peter Radojewski (re.) und dem WSV-Co-Trainer Unsal Bayzit, der bis Herbst 2012 noch den damaligen Landesligisten SSV Sudberg betreute.

Nachdem der Liga-Start des Wuppertaler SV am vergangenen Wochenende in Ratingen wegen Sicherheitsbedenken ausfallen musste, liefen die Rot-Blauen am gestrigen Mittwoch, 31. Juli 2013, vor der Historischen Stadthalle auf: Der Oberligist lud zum offiziellen Foto-Termin des neuen Kaders vor den Prachtbau der Stadt.

Mit auf der Stadthallen-Treppe nahm auch Hartmut Kissing Aufstellung. Der Hahnerberger zählt nun aber nicht zum runderneuerten Team von WSV-Trainer Peter Radojewski – zumal Kissing mit seinen 69 Jahren den Altersdurchschnitt des Neustart-Teams ein bisschen stark ansteigen ließe. Nein, aufs Mannschaftsfoto „spielte“ sich Hartmut Kissing, weil er ausgerechnet die 600. Dauerkarte für die Oberliga-Saison des WSV erworben hatte. Das Mannschaftsfoto-Dankeschön der Rot-Blauen traf den Richtigen: Hartmut Kissing ist ein waschechter WSV-Fan, der dem Verein seit der Kindheit die Treue hält. Der 69-Jährige, der seit 20 Jahren in Cronenberg zu Hause ist, besuchte in der letzten Saison alle WSV-Heimspiele, womit Kissing ordentlich Leidensfähigkeit bewies.

Den Neustart beim WSV begrüßt Kissing, der übrigens als Linke-Politiker in der Bezirksvertretung Cronenberg sowie im Sportausschuss des Rates tätig ist: „Der Aufbau von unten hat mich überzeugt“, unterstreicht Kissing: „Fußball gehört zu unserer Kultur, ich würde auch Retterkarten kaufen, um andere kulturelle Initiativen zu unterstützen.“ Übrigens: Selbst hat Hartmut Kissing nie gekickt, als Boxer brachte es der Hahnerberger vielmehr sogar zum Bezirksjugendmeister im Mittelgewicht.

Vielleicht konnte „Retter“ Hartmut Kissing seinem WSV am Mittwoch nach dem Mannschaftsfoto da ja noch ein paar nützliche Tipps mit auf den Weg geben, wie sich die Rot-Blauen in der Oberliga „durchboxen“ können, um den direkten Regionalliga-Wiederaufstieg zu schaffen…

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