20.09.2013, 19.26 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Bombe an der Uni: Entschärfung dauerte eine halbe Stunde

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"Kleine" Ursache, große Wirkung: Diese Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg sorgte am heutigen 20. September 2013 für viel Aufregung rund um die Bergische Universität. Foto: Stadt Wuppertal

Seit etwa 14 Uhr hielt ein Bomben-Fund am heutigen Freitagnachmittag, 20. September 2013, Studenten und Beschäftigte der Bergischen Universität sowie Anwohner rund um die Uni in Atem. Wie bereits online berichtet, war auf einer Großbaustelle zwischen Gaußstraße und Max-Horkheimer-Straße eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Bei Erdarbeiten für einen 70-Millionen-Euro-Bau des Fachbereichs Naturwissenschaften war ein Bagger auf den Blindgänger gestoßen.

Gegen 16.50 Uhr war der Bereich um den Fundort an der Max-Horkheimer-Straße in einem Radius von 250 Metern vollständig abgesperrt und geräumt. Nach Angaben des städtischen Ordnungsamtes, das den Groß-Einsatz von Stadt, Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz koordinierte, mussten auch einige Wohnhäuser evakuiert werden. Die Bewohner der Studentenwohnheime an der Max-Horkheimer-Straße beziehungsweise eines Teils der Straße Oberer Grifflenberg wurden von der Feuerwehr in einer Turnhalle untergebracht, wenn sie nicht bei Freunden oder Angehörigen unterkommen konnten. Anwohner in einem 500-Meter-Umkreis wurden per Lautsprecher aufgefordert, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Um 17 Uhr dann begannen die Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes aus Düsseldorf mit der Entschärfung des Blindgängers. Die Sprengstoff-Experten hatten offenbar keine großen Schwierigkeiten: Bereits um 17.39 Uhr war die Bombe entschärft – ruckzuck wurden anschließend die Sperrungen wieder aufgehoben, konnten die Anwohner in ihre Wohnungen zurück. Nach Angaben des städtischen Ordnungsamtes hat es einen Fund derartigen Kalibers zuletzt vor anderthalb Jahren in Vohwinkel gegeben.

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