02.11.2013, 12.08 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Raubmord in der Südstadt: 44-jähriger Stiefsohn gesteht die Tat

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Weil sie ihre Nachbarin schon seit einigen Tagen nicht mehr gesehen hatten, meldeten sich am Dienstagnachmittag, 29. Oktober 2013, besorgte Hausbewohner in der Tannenbergstraße bei der Wuppertaler Polizei. Die daraufhin entsandte Streifenwagen-Besatzung ließ die Wohnung der 73-Jährigen in der Südstadt öffnen und fand diese tot auf. Nach den ersten Erkenntnissen war die Seniorin Opfer eines Raubmordes geworden, woraufhin eine 13-köpfige Mordkommission die Arbeit aufnahm.

Bereits am frühen Donnerstagabend, 31. Oktober 2013, konnte die Wuppertaler Polizei einen dringend Tatverdächtigen festnehmen: Der 44-jährige Stiefsohn der Seniorin war an einem Geldautomaten fotografiert worden, als er versucht hatte, mit der Bankkarte des Mordopfers Geld abzuheben. Darüber hinaus konnten seine Fingerabdrücke am Tatort aufgefunden werden.

Der Täter gestand daraufhin, bereits eine Woche zuvor, am 24. Oktober 2013, seine Stiefmutter getötet zu haben. Als Motiv gab er an, sich in finanziellen Schwierigkeiten zu befinden. Der bislang nicht polizeilich in Erscheinung getretene Wuppertaler wurde dem Haftrichter vorgeführt.

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