Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

24.12.2013, 10.36 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Voll im Trend: Baum-Diebe bevorzugten Nordmann-Tannen

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Einen saisonal typischen Diebstahl vermeldet der Cronenberger Polizeibericht: In der Nacht von Freitag, 20. Dezember 2013, auf Samstag wurden an einem umzäunten Weihnachtsbaum-Verkauf an der Hauptstraße fünf Tannenbäume entwendet.

Der oder die Täter lagen mit ihrer Baum-Vorliebe voll im Trend – sie ließen durchweg Nordmann-Tannen mitgehen; Schaden insgesamt: 170 Euro. Der Griff zur Nordmann-Tanne macht die Tätersuche dabei alles andere als einfach: Sie sind hierzulande der Baum-Favorit zum Fest;  laut “Handelsblatt” legt das Christkind die Geschenke in bis zu 80 Prozent der deutschen Wohnzimmer unter eine Nordmann-Tanne.

Wesentlich bessere Karten hätten die Baumklau-Verfolger hingegen gehabt, wenn an der Hauptstraße Blaufichten gestohlen worden wären: Die zweitliebsten Christbäume der Deutschen haben lediglich einen Christbaum-Marktanteil von 15 Prozent. Und hätte es sich bei dem weihnachtlichen Diebesgut gar um Rotfichten, in den 1970er Jahren noch die verbreitetste “Halterung” von Christbaumkugeln, Lametta & Co., dann hätte die Polizei fast leichtes Spiel: Die Rotfichte verprellte die Deutschen nämlich durch ihr schnelles Abnadeln.

Für die Ermittler hätte dies somit den Vorteil, dass sie nicht nach den Nadeln im Heuhaufen suchen müssten! Tja, Nordmann-Tannen aber hinterlassen keine Fährten – sie nadeln kaum… Die Polizei bittet übrigens dringend darum, nun nicht jede Nordmann-Tanne für mögliches Diebesgut zu halten”!

Hinweise zu dem Cronenberger Weihnachtsbaum-Diebstahl sind daher nur dann an die Dörper Polizeidienststelle unter Telefon 0202-247 13 90 erbeten, wenn auch ein begründeter Verdacht besteht, dass die betreffende Nordmann-Tanne tatsächlich aus der Baum-Beute an der Hauptstraße stammen könnte.