15.01.2014, 09.32 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Bilanz 2013: Stadtsparkasse Wuppertal mit positivem Ergebnis

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Der Vorstand der Wuppertaler Stadtsparkasse: Axel Jütz, Dr. Peter Vaupel und Norbert Brenken (v.l.) blickten zurück auf das abgelaufene Bilanz-Jahr und schauten nach vorn.

Zum 53. Mal und zum letzten Mal für den scheidenden Vorstandsvorsitzenden Dr. Peter Vaupel fand im Sparkassen-Turm hoch über der Elberfelder Innenstadt zum Jahresbeginn die Bilanz-Pressekonferenz der Stadtsparkasse Wuppertal statt. Und die Zahlen für das Jahr 2013 waren auch für das abgelaufene Jahr wieder einmal schulisch benotet „gut“. Dass es diesmal nicht zu einem „sehr gut“ reichte, war laut Peter Vaupel der „ultralockeren Geldpolitik“ der Europäischen Zentral-Bank (EZB) geschuldet.

Die fortwährenden Zinsreduktionen im Kreditgeschäft ließen für das Geldinstitut kei­ne vernünftige Gewinn-Marge mehr zu. Zudem drückten die aufwändigen Regulierungsvorgaben (156 Anforderungen!), so berichtete die Sparkassen-Führung. Trotzdem konnte das Be­triebsergebnis auf hohem Ni­veau gehalten werden.

“Ausschüttung” für Stadt und Soziales sowie neue Benefiz-Aktion

Da­von profitiert natürlich auch die Stadt Wuppertal, die mit einer Sparkassen-Zahlung in Höhe von drei Millionen Euro 300.000 Euro mehr als in 2012 zu erwarten hat. Die Ausgaben für Soziales, Kultur und Sport bleiben derweil mit fünf Millionen Euro unverändert.

Die Sparkassen-Idee macht nun auch europaweit Schule, fragen doch andere Länder schon nach dem erfolgreichen „Dreisäulen-Modell“. So erstaunt es wenig, dass immer wieder Innovationen zum Wohle der Allgemeinheit hier geboren werden. Neueste Idee: Die zweistelligen Cent-Beträge auf den Kundenkonten am Ende eines Monats für soziale Einrichtungen spenden zu lassen, wobei der Kunde bestimmt, wohin das Geld konkret geht.

Bei so viel sozialem Engagement runden Auszeichnungen für beste Kundenberatung und hohe Kundenzufriedenheit natürlich eine positive Wuppertaler Sparkassen-Bilanz erst recht ab.

 (JoB).

 

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