19.03.2014, 12.18 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Einmal Lokführer sein – Modellbahntage machten es möglich

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Modellbahntage-Initiator Martin Ribbe (3.v.r.) mit einigen seiner Mitstreiter. Als Dritter von rechts im CW-Bild ist Matthias Müller, der Vorsitzende des Vereins Modell- und Spielzeugmuseum Cronenberg.

Für alle Modellbahn-Fans waren die 12. Modellbahn-Tage der Evangelischen Kirchengemeinde Cronenberg am vergangenen Wochenende, 15./16. März 2014, wieder das Highlight des Frühjahrs. Große und kleine Besucher strömten auch heuer wieder in die Friedenskirche, um die zahlreichen Anlagen zu bestaunen und vielleicht auch selbst einmal Lokführer zu spielen. Die Modellbahn-Tage boten fast jede Spurweite von Z bis Null, und sogar die Fünf-Zoll-Spur, auf der eine Diesellok der 1970er Jahre zu sehen war.

Das Modell in 1:11 von Werner Remy zog viele Blicke in der evangelischen Kirche an der Hahnerberger Straße auf sich: Die riesige Lok hat zwei Motoren mit zusammen 500 Watt und wiegt rund 100 Kilogramm – Werner Remy brauchte ein ganzes Jahr Bauzeit dafür. Unter den 15 Ausstellern waren auch wieder die „Modulisten“ mit ihrer zusammengesetzten Anlage, zu der jedes Mitglied einen Teil beitrug. Da staunte auch Mitorganisator Martin Ribbe, der den Besuchern auch gerne ebenso seine Mini-Anlage vorstellte, wie Jürgen Wisker, dessen nostalgische Vorkriegsanlage in Spur Null stets umlagert war.

Der Lok-Doktor hatte ebenfalls viel zu tun und brachte manches alte Bahn-Schätzchen wieder „in die Spur“. Ebenfalls zufrieden zeigten sich die Mitglieder des Modell- und Spielzeugmuseums Cronenberg um ihren ersten Vorsitzenden Matthias Müller: Sie waren das erste Mal bei den Cronenberger Modellbahn-Tagen dabei und zeigten interessante Dioramen und sogar ferngesteuerte Wiking-Autos, aber informierten natürlich auch zu ihren Museumsprojekt in Cronenberg.

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