Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

16.05.2014, 13.48 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Getränke Doeden: Es geht weiter, aber ohne Filialen

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Die Cronenberger Doeden-Filiale an der Zuwegung zum Sportplatz Hauptstraße wurde zwischenzeitlich schon geschlossen und das Gebäude verkauft.

Nach drei Jahren wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma Getränke Doeden GmbH & Co. KG nun aufgehoben. Die Gläubiger hatten einhellig ihre Zustimmung zu dem von Insolvenzverwalter Stephan Ries aufgestellten Insolvenzplan gegeben. „Ich konnte den Gläubigern Ende der vergangenen Woche sogar noch eine Quote ausschütten, die ein wenig über der Vorgabe des Insolvenzplanes lag“, teilt Ries mit.

„Durch das Engagement jedes Einzelnen haben wir die Chance bekommen, den Insolvenzplan erfolgreich umzusetzen und auf diese Weise das Unternehmen zu sichern“, so der Insolvenzverwalter aus Cronenberg weiter. Die Firma Getränke Doeden könne mit den beiden Geschäftsführern Jörn und Janning Doeden nun wieder „durchstarten“. Allerdings ist das Unternehmen stark geschrumpft: Von zuvor 130 Mitarbeitern sind nur noch 35 übrig geblieben.

Auch alle einst 24 Filialen wurden geschlossen, darunter auch die letzte Cronenberger Filiale an der Hauptstraße. Der Grund: Doeden hat seine Einzelhandelssparte komplett aufgegeben und konzentriert sich nun allein auf den Großhandel. Das Gebäude an der Zuwegung zum Horst-Neuhoff-Sportplatz wurde zwischenzeitlich verkauft.