Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

07.07.2014, 19.22 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

CW-Team beim Schwebebahnlauf: Dabei sein war alles!

Artikelfoto

Liefen im Dress der CW beim Schwebebahnlauf 2014: Lea Bungart, Katharina Malik, [auf eigenen Wunsch anonym] und Sonja Bungart (vo. v.l.) sowie Helge Hassler, Joachim Köhler, Peter Zander, Meinhard Koke, Johannes Koke, Ludger Häcker, Marcus Müller, Uwe Pütz und Rolf Müller (hi. v.l.).

Dabei sein war am gestrigen Sonntag, 6. Juli 2014, alles – zumindest für das Team der Cronenberger Woche, das erstmals beim Schwebebahnlauf an den Start ging. 13 Läufer machten sich im CW-Dress in dem insgesamt 3.509 Teilnehmer zählenden Hauptlauf auf die Fünf-Kilometer-Distanz, darunter drei Mitarbeiter der Dörper Zeitung: CW-Mitarbeiterin Sonja Bungart, CW-Mitherausgeber Meinhard Koke und CW-Redakteur Marcus Müller hatten aus ihren jeweiligen Familien- und Freundeskreisen weitere zehn Läufer für die Lauf-Premiere der Cronenberger Woche begeistern können.

Während sich Johannes Koke (17) als Jüngster und Uwe Pütz mit seinen 55 Jahren ambitioniert in der schnellsten Startergruppe am Kasinokreisel einreihten, nahmen die restlichen elf CW-Läufer am Laurentiusplatz im Starterfeld “Dabei” Aufstellung – Marcus Müller oder auch dessen Vater, mit 64 Jahren der Senior im CW-Dress, hatten sich eine gewisse Laufzeit vorgenommen, “Egal wann – Hauptsache ankommen” lautete derweil für Sonja Bungart, Katharina Malik, Peter Zander, Ludger Häcker oder auch Meinhard Koke die Devise.

Nach den fünf Kilometern, die über die gesperrte B7 bis zum Wicküler-Park und zurück zum Start/Ziel am Kasinokreisel führten, stand fest: Alle CW-Läufer hatten ihre Ziele erreicht. Mit den Treppchenplätzen hatte keiner was zu tun, aber alle waren glücklich und zufrieden – allein die Teilnahme hatte einen Riesenspaß gemacht. Zwar hätte der eine oder die andere CW-Läuferin nach dem Zieleinlauf keinen Meter mehr geschafft, zumal die schwül-heißen Temperaturen auf den Kreislauf “drückten” und 20 Teilnehmer während des Laufes kollabierten.

CW-Youngster war der Schnellste, CW-Senior schlug sich mehr als achtbar

Da letztlich aber keine ernsten gesundheitlichen Probleme zu beklagen waren, war der Schwebebahnlauf mit insgesamt 1.043 Teams ein rundum fröhliches Großereignis – auf jeden Fall, wenn man nach dem Zieleinlauf etwas durchgepustet und ein alkoholfreies Weißbier ergattert hatte, das am Kreisel ebenso kostenlos ausgeschenkt wurde wie Wasser oder Sport-Getränke. Das erste Weizen erwischte Johannes Koke: In der Zeit von 24,34 Minuten war er der schnellste CWler – in der Altersklasse bedeutete das Platz 23 und im Gesamtklassement Platz 628. Obwohl mehr als dreimal so alt, hatte auch Uwe Pütz einen guten Lauf: In 26,17 Minuten war er der Zweitbeste im CW-Team, im Gesamtfeld landete Uwe Pütz auf Platz 1.067 und in seiner Altersklasse auf Rang 79.

Schnellster “Schreibtischtäter” war derweil Marcus Müller: Seine Laufzeit von 31,29 Minuten bedeutete Platz 2.288 insgesamt und Platz 233 in seiner Altersklasse. Gemeinsam mit Johannes Koke und Uwe Pütz bildete Marcus Müller natürlich auch das schnellste Dreier-Team der CW, das mit Platz 422 immerhin einen Rang in der ersten Hälfte unter den rund 1.050 Teams schaffte – Gratulation! Ein Kompliment geht auch an Rolf Müller: Der Senior war nicht nur der Fünftschnellste im CW-Dress (33,09 Minuten), sondern schaffte es in seiner Altersklasse auch immerhin auf Platz 38. Sonja Bungart schlug sich in ihrer Altersklasse (W55) mit Platz 31 ebenso achtbar.

Schwebebahnlauf: So schön wie Schwebebahn fahren – erst recht im Ziel

Zeiten und Platzierungen waren allerdings Nebensache; als sich das CW-Team im überdachten Eingang eines Geschäfts am Laurentiusplatz traf und einen Wolkenbruch abwartete, der pünktlich zum Ende des Laufes einsetzte, stand fest: Die Teilnahme am Schwebebahnlauf war ein Volltreffer, das war so schön wie Schwebebahn fahren, mindestens! 2015 wird die Cronenberger Woche also wieder ein Team ins Rennen schicken! Mehr Infos und alle Ergebnisse des Schwebebahnlaufes 2014 gibt’s online unter www.schwebebahn-lauf.de.