Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

07.10.2014, 09.43 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

„Danke, Eva…!“ Abschied an der Grundschule Küllenhahn

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Auf einem „Ehrenplatz“ genoss Eva Hannert-Himmen das bunte Programm, mit dem sie in den Ruhestand verabschiedet wurde. Begleitet von Gudrun Ditgens (li. hi.) brachte unter anderem auch ein Lehrer-Chor ein Abschiedsständchen. -Foto: Odette Karbach

„Die bestimmt und sitzt auf einem schönen Stuhl“, soll eine Schülerin mal auf die Frage geantwortet haben, was eine Rektorin den ganzen Tag über so macht. Bestimmen durfte Eva Hannert-Himmen an „ihrer“ Grundschule Küllenhahn am Dienstag vergangener Woche, 30. September 2014, nicht. Dafür stand für die Rektorin bei ihrer Verabschiedung in der Turnhalle aber ein ganz besonders schöner Stuhl bereit.

Um Eva Hannert-Himmen, die nach zwölf Jahren an der Küllenhahner Straße und insgesamt 43 Jahren im Schuldienst in den Ruhestand ging (die CW berichtete), „Adieu“ zu sagen, waren zahlreiche Gäste gekommen: Neben den aktuellen Schülern der Küllenhahner Grundschule verabschiedeten auch ehemalige Schüler und Lehrer sowie zahlreiche Kollegen anderer Schulen in der Umgebung die Schulleiterin, so unter anderem CFG-Leiter Karl W. Schröder, Hartmut Eulner von der Friedrich-Bayer-Realschule, Gerd Stratmann von der Rottsieper Höhe und Susanne Mertens von der Angelo-Roncalli-Schule in der Südstadt.

Auch „Nachbar“ Oberbürgermeister Peter Jung kam in die Grundschul-Turnhalle – viele bewegende Worte wurden gesagt und hervorgehoben, dass sich Eva Hannert-Himmen stets ganz besonders für den offenen Ganztag an der Grundschule im Cronenberger Norden eingesetzt habe: Was seinerzeit mit 15 Schülern begann, stößt auf Küllenhahn mit 104 Schülern inzwischen an seine Kapazitätsgrenzen. Auch an den „Cäpt’ns-Tisch“ beim Mittagessen wurde erinnert, sehr bemerkenswert fanden es die Kollegen, dass Eva Hannert-Himmen für alles ansprechbar war: „Eva, danke, dass die Tür zu deinem Arbeitszimmer immer offen war“, lobte eine Kollegin, dass das Rektorinnen-Zimmer stets Anlaufpunkt gewesen sei.