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15.11.2014, 19.13 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Rollhockey: Ex-Löwe Kutscha Mann des Tages in der RSC-Höhle

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Dreifach-Torschütze Daniel Kutscha (2.v.r.) wird von seinen Team-Kameraden „geherzt“. Links im CW-Bild schaut sein Ex-Kamerad, Löwen-Kapitän Mark Wochnik, nach dem zwischenzeitlichen 2:3 ziemlich konsterniert.

Mit ganzen neun Treffern rangierte Daniel Kutscha im Dress des RSC Cronenberg in der vergangenen Saison auf Platz 41 in der Torschützen-Rangliste der Rollhockey-Bundesliga. Nachdem Kutscha zur neuen Saison zum TuS Düsseldorf-Nord wechselte, schien der Ex-Löwe beim heutigen Aufeinandertreffen beim RSC Cronenberg und der Landeshauptstädter ganz besonders heiß auf das Wiedersehen mit seinen Ex-Teamkameraden: Kutscha steuerte beim 3:4-Sieg der Düsseldorfer in Cronenberg allein drei Treffer bei und avancierte damit zum Matchwinner des TuS.

Die Partie zwischen dem Tabellendritten Cronenberg und den viertplatzierten Düsseldorfern begann nach Fahrplan für die Hausherren: Jens Behrendt brachte den RSC in der 18. Minute in Führung. Eine Minute vor Schluss des ersten Abschnitts sorgte jedoch ein kapitaler Abwehrfehler dafür, dass Düsseldorf durch Daniel Kutscha zum 1:1-Halbzeitstand kam. Im zweiten Durchgang gingen die Gäste durch einen Doppelschlag des Ex-Löwen mit 1:3 in Führung. Nachdem Benni Nusch Blau gesehen hatte, scheiterte Kutscha zwar zunächst mit seinem Direkten an Löwen-Keeper Basti Wilk. Im Nachsetzen netzte er jedoch zur Führung für die Düsseldorfer ein (38.).

Nachdem Kutscha eine Minute später auch das 1:3 besorgt hatte, rappelte es zwei Minuten später zum zweiten Mal im TuS-Kasten. Zunächst vergab Jordi Molet einen Penalty. Nach einem Schuss von Mark Wochnik machte der Spanier im RSC-Dress seine Sache jedoch besser und erzielte den Anschlusstreffer zum 2:3 (41.). Keine drei Minuten später verpassten die Düsseldorfer den Hoffnungen der Löwen-Fans aber schon wieder einen Dämpfer: Nicht Daniel Kutscha, sondern diesmal Andy Paczia war es, der die Gäste-Führung auf 2:4 ausbaute (44.).

In der rasanten Partie war es dann Marko Bernadowitz, der das Team von RSC-Trainer Mark Berenbeck mit einem Schuss aus spitzem Winkel wieder auf 3:4 heran brachte (47.). In einer dramatischen Schlussphase sahen die Zuschauer nun Chancen auf beiden Seite, ganze sieben Sekunden vor dem Ende hatten die Löwen-Fans den Tor-Schrei bereits auf den Lippen: Der Schuss von Benni Nusch prallte jedoch vom Düsseldorfer Pfosten zurück ins Feld. Als dann die Schlusssirene ertönte, war der Jubel in den Düsseldorfer Reihen groß und besonders Daniel Kutscha durfte sich eine ganze Reihe Glückwünsche abholen.

Nach der Heimpleite fiel das Berenbeck-Team auf Platz 5 in der Bundesliga-Tabelle zurück. Am nächsten Spieltag, dem 22. November, haben die Grün-Weißen erneut ein Heimspiel: Um 15.30 Uhr empfangen die Löwen dann im nächsten Spitzenspiel den derzeitigen Überraschungszweiten der Liga, den SC Bison Calenberg, in der Henckels-Halle. Die Bisons schafften am heutigen Spieltag übrigens ein 6:6 beim bergischen Nachbarn IGR Remscheid.