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14.12.2014, 13.57 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

RSC Cronenberg: Heimniederlage im Bundesliga-Spitzenspiel

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Auch wenn er sich hier durchtanken konnte, blieb Jens Behrendt im Spitzenspiel gegen die ERG Iserlohn ohne Torerfolg. -Foto: Odette Karbach

Im Top-Spiel der Rollhockey-Bundesliga kassierte der RSC Cronenberg am gestrigen Samstag, 13. Dezember 2014, eine Heimniederlage: Das Team von RSC-Trainer Marc Berenbeck unterlag der ERG Iserlohn mit 2:4 (1:1).

Die Begegnung in der Alfred-Henckels-Halle wurde mit einer halben Stunde Verspätung angepfiffen: Nach einem Zwischenfall mit einem Gefahrgut-Lkw, der sich später als ungefährlich herausstellte, war die Autobahn1 zeitweise komplett gesperrt worden, sodass ein Teil der Iserlohner Mannschaft nicht rechtzeitig an die Ringstraße gelangen konnte. Nach der Verspätung legten die Waldstädter los wie die Feuerwehr: Der Portugiese Andre Costa nutzte einen Ballverlust der Löwen und brachte die ERGI mit 0:1 in Führung (12.).

Jordi Molet war es dann, der die Überlegenheit des RSC in den Ausgleich ummünzte: Nach einer blauen Karte für Sergio Pereira vergab der Spanier in den Reihen des RSC zwar zunächst den Direkten, schob aber im Nachschuss zum gerechten 1:1-Halbzeitstand ein. Im zweiten Abschnitt hatten dann die Iserlohner das Glück auf ihrer Seite: Schiri Tom Sörensen fälschte einen Ball so ab, dass er dem Argentinier Carlos Nunez vor den Schläger fiel, der die erneute Führung für die ERGI erzielte (30.).

Nachdem die Gäste zwei Minuten später nach dem 10. Teamfoul des RSC die Chance verpassten, ihre Führung auszubauen, war es in der 34. Minute Mark Wochnik, der den erneuten Ausgleich für die Hausherren markierte (34.). Als Jordi Molet wenig später auf die Strafbank musste, erzielte Andre Costa mit seinem zweiten Treffer die 3:2-Führung für Iserlohn (35.). Nur drei Minuten später baute Carlos Nunez nach einem nicht geahndeten Foulspiel die ERGI-Führung auf 2:4 aus (38.).

In der verbleibenden Zeit versuchte der RSC zwar alles, um den Anschlusstreffer zu erzielen. Iserlohns Nationalkeeper Patrick Glowka ließ jedoch keinen weiteren Löwen-Treffer mehr zu, sodass es bei dem 2:4 blieb. Durch die Heimniederlage rutschte das Berenbeck-Team in der Bundesliga-Tabelle von Platz 3 auf den fünften Rang ab.  Am nächsten Spieltag, dem 20. Dezember 2014, haben die Löwen erneut Heimrecht: Im Bergischen Derby empfangen die Grün-Weißen dann um 15.30 Uhr die IGR Remscheid in der Henckels-Halle.

RSC: Eric Soriano, Basti Wilk – Martin Schmahl, Jordi Molet (1), Marco Bernadowitz, Mark Wochnik (1), Jens Behrendt, Benni Nusch, Kay Hövelmann und Sebi Rath.