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02.01.2015, 18.27 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Jahreswechsel aus Polizei-Sicht: Viel zu tun, aber friedlich

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Relativ ruhig verlief die Neujahrs-Nacht in der Region: Zwar kam es infolge von Alkohol oder Drogen zu keinem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Mit Alkohol- und Drogenkotrollen bei insgesamt 579 Fahrzeugführern in Wuppertal, Solingen und Remscheid hatte die Polizei aber dennoch alle Hände voll zu tun.

Zwischen dem 31. Dezember 2014, 6 Uhr, und dem Abend des Neujahrs-Tages (18 Uhr) bat die Polizei dabei 305 Fahrer zum Alco-Test, bei 40 Personen wurde ein Drogenvortest durchgeführt. Trotz der im Vorfeld angekündigten verstärkten Kontrollen ertappten die Beamten auch diesmal einige Alkohol- beziehungsweise Drogensünder: So mussten elf Fahrer eine Blutprobe abgeben, im Anschluss behielt die Polizei vier Führerscheine ein.

Obwohl die Ordnungshüter zudem zu 304 Einsätzen gerufen wurde, bezeichnet sie die Neujahrs-Nacht als überwiegend friedlich. Bis zum frühen Morgen des 1. Januar 2015 (6 Uhr) musste die Wuppertaler Polizei 16-mal wegen Körperverletzungen, 32-mal wegen Ruhestörungen und zehnmal wegen Bränden ausrücken. Zudem wurden die Ordnungshüter zweimal wegen Sachbeschädigungen alarmiert, in sieben Fällen waren Eigentumsdelikte und in fünf Fällen Streitigkeiten der Grund für die Anrufe bei der Polizei.

In drei Fällen vermerkt der Polizeibericht „Grober Unfug durch Abbrennen von Pyrotechnik“ als Einsatzgrund, neunmal mussten die Beamten im Verlauf der Nacht Hilfe in allen Lebenslagen leisten. Für neun alkoholisierte Personen begann das neue Jahr im Polizeigewahrsam. In drei Fällen bat die Polizei zu Blutproben.