Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

09.02.2015, 13.30 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

DLRG-Meisterschaft: Edelmetall für Dörper Rettungsschwimmer

Artikelfoto

Der Cronenberger DLRG-Mastersschwimmer Wolfgang Schmiedel (li.) auf der Bühne bei der Siegerehrung der DLRG-RettungsschwimmerMeisterschaften. -Foto: Kai Riechmann

Erstmals nahm Wolfgang Schmiedel bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften (DSM) im Rettungsschwimmen teil und direkt kehrte der Hahnerberger mit zweimal Edelmetall im Gepäck zurück: Bei den Meisterschaften, die vom 29. Januar bis zum 1. Februar mit rund 1.100 Teilnehmern in Georgsmarienhütte ausgetragen wurden, schlug der 69-Jährige einmal als Vizemeister an. Mit der Staffel belegte das Mitglied der DLRG-Abteilung Cronenberg den dritten Platz.

Die Titel bei den Meisterschaften der deutschen Retter wurden auf unterschiedlichen Strecken und mit verschiedenen Aufgaben ausgeschwommen. Entsprechend der DLRG-Rettungsdisziplinen im offenen Gewässer oder auch im Pool-Bereich von Hallen- und Freibädern mussten dabei Hindernisse untertaucht, mit Wasser gefüllte Dummys abgeschleppt und Strecken mit oder ohne Flossen bewältigt werden. In der Altersklasse (AK) 70 musste sich Wolfgang Schmiedel nur knapp seinem Kontrahenten geschlagen geben und erreichte einen hervorragenden 2. Platz.

Zudem ging Schmiedel, der bis zum Jahr 2004 insgesamt 15 Jahre lang Ausbildungsleiter der DLRG Cronenberg war, auch in der Staffel an den Start: Gemeinsam mit den Wuppertaler Rettern Hans Jonas, Reinhard Fuhrmeister und Hans-Ludwig Friderici holte er in der AK 80 Bronze. Die Wuppertaler Rettungsschwimmer waren erstmalig mit drei Mannschaften und 14 Einzelschwimmern am Start. Mit Hans-Ludwig Friderici (DLRG-Abteilung Barmen), der in der Altersklasse 80 antrat, kehrte ein Wuppertaler Masters dabei sogar mit einem Meistertitel aus dem niedersächsischen Städtchen bei Oldenburg zurück.

„Mit diesem tollen Ergebnis haben wir nicht gerechnet“, kommentierte Delegationsleiter Matthias Klaus das Abschneiden: ,„Jetzt hoffen wir für das nächste Jahr auf eine noch größere Zahl von erfolgreichen Wettkämpfern aus dem Tal. Mit seinem zweiten Platz und einer Top-Punktzahl kann sich Wolfgang Schmiedel nun gute Chancen auf die Teilnahme an den nächsten Weltmeisterschaften ausrechnen, die 2016 in Eindhoven in den Niederlanden ausgetragen werden.

Sich dafür fit zu halten, fällt dem pensionierten Hauptschullehrer übrigens kaum schwer: Wöchentlich acht bis neun Kilometer zu schwimmen, ist das ganz normale Pensum des Hahnerbergers…