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22.05.2015, 19.21 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Rollhockey-Pokal: Final-Doppelpack für den RSC

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Ein Pokalfinale im Doppelpack wird es am morgigen Pfingstsamstag, 23. Mai 2015, beim RSC Cronenberg in der Alfred-Henckels-Halle geben: Sowohl das Damen- wie auch das Herren-Team haben sich für die Finals um den DRIV-Pokal qualifiziert und das Los bescherte beiden RSC-Teams zunächst ein Heimspiel.

Um 15.30 Uhr empfangen die RSC-Löwen dabei zuerst den amtierenden deutschen Meister SK Germania Herringen. Um 18 Uhr laufen die RSC-Cats dann gegen den letztjährigen Double-Gewinner ERG Iserlohn auf.

Bezwingen die RSC-Löwen das beste deutsche Team?

Drei Wochen hatten die RSC-Löwen Zeit, um sich auf das erste Finale vorzubereiten. Diese hat Trainer Marc Berenbeck genutzt und sein Team bestens auf den Gegner eingestellt. „Es wird eine ausgeglichene und spannende Begegnung“, zeigt sich der RSC-Coach optimistisch, der stärksten deutsche Mannschaft der letzten drei Jahre Paroli bieten zu können. „In der Meisterschaft haben wir es im Heimspiel geschafft“, zeigt sich Berenbeck hoffnungsvoll.

Vieles wird darauf ankommen, wie Herringen die 4:5-Niederlage vom letzten Wochenende im ersten Play-Off-Finale gegen die ERG Iserlohn weggesteckt hat. Hamms Trainer Alfredo Meier hofft darauf, dass seine Mannschaft im Pokalwettbewerb zurück in die Spur findet. Aber gerade da haben sich die RSC-Löwen in dieser Saison als besonders stark erwiesen. Beim Finalrückspiel am Pfingstsonntag um 15.30 Uhr in der Glückauf-Halle in Hamm kann auch Jens Behrendt wieder dabei sein, dessen Rot-Sperre von drei auf zwei Spiele reduziert wurde.

RSC-Damen hoffen auf Unterstützung auch in Iserlohn

Für Cats-Coach Michael Witt ist die Ausgangssituation vor dem Pokalfinal-Hinspiel der RSC-Damen gegen die ERG Iserlohn hingegen ziemlich klar: „Iserlohn ist der große Favorit“, zeigt sich Witt überzeugt. „Wir haben schon viel erreicht, da die Saison zum Aufbau der Mannschaft genutzt wurde, sodass wir schon jetzt sehr zufrieden sein können“, blickt er zurück.

Das heißt natürlich nicht, dass die RSC-Cats nicht alles geben werden, um für eine Riesenüberraschung zu sorgen: „Wir haben uns jedenfalls vorgenommen, mit aller Macht noch einmal alles in die Waagschale zu werfen und bis zum Umfallen zu kämpfen“, verspricht Damen-Trainer Witt. „Besonders dem fantastischen Publikum wollen wir erneut zeigen, dass wir alles geben“, ergänzt er.

„Vor solch tollen Fans zu spielen – wie zuletzt beim Final-Four – ist einfach toll“, freut sich auch RSC-Mannschaftskapitänin Kelly Heesch auf die Herausforderung, bei den Cats wird trotz terminlicher Probleme Keeperin Annika de Beauregard wieder zur Verfügung stehen.
Das Rückspiel der Damen findet übrigens am Pfingstsonntag um 19 Uhr in der Hemberg-Sporthalle in Iserlohn statt – da könnte man auf der Rückfahrt vom Rückspiel der RSC-Löwen in Herringen hervorragend einen Zwischen-Stopp in Iserlohn einlegen…