Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

15.07.2015, 14.28 Uhr   |   Marcus Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Bürgerbus Cronenberg: Schlüssel für „Dörpi II“ übergeben

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Aus den Händen von Sabine Schnake (2.v.l.) und Thomas Wolf (3.v.r.) von den WSW nahm Andreas Holstein offiziell die vorläufigen Papiere und den Schlüssel für „Dörpi II“ entgegen. Auch Dietmar Vent (re.) von der Firma TS aus dem thüringischen Weida, die den Bürgerbus umbaute, war extra ins Dorf gekommen.

In der kommenden Woche wird „Dörpi II“ erstmals im Linien-Betrieb in Cronenberg unterwegs sein. Nachdem er sich kürzlich schon „nackt“ in der Ortsmitte zeigte (die CW berichtete), wurde der künftige Bürgerbus Cronenberg in der letzten Woche mit den entsprechenden Sponsoren-Schriftzügen versehen.

Im Inneren erwartet die Fahrgäste der gewohnte Komfort, auch wenn der neue „Dörpi“ nun ein Renault Master statt eines Mercedes Sprinter ist. Acht Sitzplätze, Kindersitze und viel Beinfreiheit sowie mehr Platz für Rollatoren sind vorhanden. „Besonders toll finden unsere Fahrgäste, dass der Einstieg nun niedriger ist und keine Stufe mehr ausgefahren werden muss“, freut sich „Dörper Bus“-Vereinsvorsitzender Andreas Holstein über die ersten Rückmeldungen.

„Zukünftig haben wir auch ein LED-Display hinter dem Fahrersitz, auf dem die Cronenberger Geschäftsinhaber kurzfristig Werbung schalten können“, erzählte Holstein. Denn die Investition des Vereins war immens: Das 60.000 Euro teure neue Gefährt des Bürgerbus-Vereins wurde mit 35.000 Euro vom Land bezuschusst, den Rest musste man selbst aufbringen.

„Dörpi II“ wird übrigens zukünftig bei Renault Köllner seine Heimat finden. Der „alte“ Mercedes-Bus wird indes nicht ausgemustert: „Er wird uns als Reserve weiterhin zur Verfügung stehen und einmal in der Woche im Linienbetrieb fahren“, berichtet Andreas Holstein.

Weitere Infos zum Bürgerbus und den Sponsoring-Möglichkeiten gibt es unter www.doerper-bus.de.