Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

21.07.2015, 12.52 Uhr   |   Andreas Schmidt   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

„Häschen, hüpf“: „Kanin-hop-Turnier“ im Hipkendahl

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Hüpfen nicht nur weit und schnell, die Kanin-Hopper können auch hoch hinaus, wie sich kürzlich bei dem Turnier auf dem Hof Gietenbruch im Hipkendahl zeigte.

Munteres Treiben herrschte kürzlich auf dem Reiterhof Gietenbruch am Rande des Gelpetals: Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr fand im Hipkendahl bereits zum zweiten Mal das „Offene Kanin-Hop-Turnier“ statt. Kaninchen, die begeistert über Hindernisse aller Art springen, während sie von ihrem Begleiter an der Leine geführt werden, traten wieder zum Kräftemessen am Hipkendahl an.

Unter den strengen Augen der Schiedsrichter führten die Begleiter ihre Mümmelmänner an der Leine durch den Parcours und stellten sich der Konkurrenz. „Kanin-Hop“, so heißt der neue Trendsport, dessen Wurzeln in Schweden liegen. Mitausrichter Frank Gietenbruch zeigte sich zufrieden mit der Resonanz: Das Turnier lockte Teilnehmer aus allen Windrichtungen an, die sich bei den Cronenberger „Wupper-Hoppern“ messen wollten. „Alle machen das mit Leib und Seele«, betonte Gietenbruch und lobte den Zusammenhalt trotz der Wettkampfvoraussetzungen und die gute Stimmung in der Reithalle.

Bei dem Turnier trat übrigens auch die amtierende Europameisterin Lena Heindl an, die eigens aus dem fränkischen Zirndorf angereist war. Kanin-Hop-Turniere finden inzwischen deutschlandweit statt, doch nach der gelungenen Veranstaltung könnte sich das Dorp zu einer neuen Hochburg für die Freunde der kleinen Hoppler mausern…

Mehr Infos zum Kanin-Hop und zur Wuppertaler Kaninhop-Gruppe des KZV R 1 Hipkendahl e.V. gibt es online hier.